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Freilichtspiele feiern „Sterntaler“-Premiere

spiele feiern „Sterntaler“-Premiere
Bei der Premiere des Wintermärchens regnet es auf auf Jetta (Elisa Beernink) Sterntaler vom Himmel, die sie in ihrem Hemdchen auffängt.

Im Forum Bad Bentheim hat das Wintermärchen „Die Sterntaler“ eine gelungene Premiere gefeiert. Auf der Bühne zu sehen war in der Hauptrolle Elisa Beernink, die das Mädchen Jetta spielte.

Bad Bentheim. Das Märchen über die Sterntaler ist im Grimmschen Märchenbuch eine der kürzesten Erzählungen. Dennoch gehört sie zu den Bekanntesten. Vor allem die Darstellung des Mädchens, das in seinem Hemdchen als Belohnung für gute Taten die Taler auffing, die vom Himmel regneten, kennt wohl jeder. Nicht mal eine halbe Seite nimmt die Erzählung ein. Damit wäre eine Theateraufführung des Ensembles der Freilichtbühne Bad Bentheim natürlich schnell beendet gewesen. Am Sonntag war trotzdem Premiere im Forum in Bad Bentheim. Mit einer zweistündigen Aufführung begeisterte das Ensemble die kleinen und die großen Besucher.

„Wir haben die fünf Begegnungen ausgebaut. Die Szene mit den Kobolden ist aus einer isländischen Sage. Der Name des Mädchens Jetta stammt aus dem Altenglischen und bedeutet die Gebende“, verriet Bärbel Grosse, Regisseurin und Mutter der Textbuchschreiberin Katharina Grosse. Im Märchen hat das Mädchen keinen Namen. Auch die Sternenkönigin, der Mondmann und die Sternenkinder tauchen in dem Original nicht auf. Der Anfang im Märchen und im Theaterstück ist dennoch gleich.

Hauptdarstellerin überzeugend

Jetta wird Vollwaise und verlässt das Elternhaus. Überzeugend schlüpft Elisa Beernink in die Hauptrolle der Jetta. Der Mondmann wird von Axel Sigwart gespielt, die Sternenkönigin von Birte Büttelmann. Der Mondmann kann die vielen Sternenkinder kaum bändigen, während die fantasievolle, schneeweiße Kleidung der Himmelsbewohner Assoziationen an Sagen und Legenden aus dem hohen Norden Europas wecken.

Als Jetta losgeht, hat sie nur ihre Kleidung, Mützen und Schuhe, einen Teddy und das Kettchen, das sie als einziges Stück noch an ihre Eltern erinnert. Jetta geht in den Wald, wo sie schon bald von der Eule beschützend begleitet und bewacht wird. Von Anfang an folgen ihr zwei Diebe (gespielt von Mattis Büttelmann und Anja Rosenski-Beernink), die ihr ganz zum Schluss die Kette stehlen. Einem Puppenspieler schenkt sie auf dem Markt ihren Teddy als Kasperle-Ersatz. Einem armen Blumenkind verschenkt sie ihre Schuhe. Als ihr das frierende Mädchen mit den Zündhölzern, eine Adaption aus dem ebenfalls bekannten Märchen „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von Hans Christian Andersen, begegnet, verschenkt sie noch ihr Kleid.

Jetzt auf Tournee durch die Region

Immer wieder rufen die Beschenkten die Sternenkönigin an, die Jetta beschützen soll. Das tut sie auch. Sie lässt – wie im richtigen Märchen – die Sterne als Taler auf Jetta herabregnen. Zum Schluss schenkt die Sternenkönigin dem Mädchen noch ein prachtvolles Kleid.

Nachdem das Publikum mit dem Ensemble auf der Bühne das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ gesungen hat, strömen die Sternenkinder ins Publikum und beschenken dort die Kinder mit essbaren Sternentalern. Eine schöne Idee zum Abschluss einer berührend-schönen Aufführung, mit der das Ensemble nach Bad Bentheim nun auf Tournee nach Stadtlohn, Schüttorf, Vreden, Ochtrup, Reken und Emlichheim geht.

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Wintermärchen "Der Sterntaler"

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