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Knapp 4000 Zuschauer bei „Gertrud“

0 Zuschauer bei „Gertrud“
Nach den „Gertrud“-Vorführungen sind sowohl Zuschauer als auch Freilichtspiele zufrieden.
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  • Nach den „Gertrud“-Vorführungen sind sowohl Zuschauer als auch Freilichtspiele zufrieden.
  • Das Kinderstück „Simba“ feiert am 14. Juni Premiere in Bad Bentheim.

Die Freilichtspiele Bad Bentheim haben mit dem Historienstück „Gertrud“ einen großen Erfolg gefeiert. Insgesamt verfolgten 3900 Zuschauer das Stück um Graf Ernst Wilhelm von Bentheim und seiner Frau.

rj /gn Bad Bentheim. Mit einer Zusatzvorstellung am Sonntagabend wurde das Historienspiel „Gertrud“ zum letzten Mal auf der Freilichtbühne aufgeführt. Der Aufwand, neben den beiden anderen Sommerproduktionen eine weitere Inszenierung zu organisieren, hat sich für die Bühnengemeinschaft gelohnt. Bei den vier Aufführungen verfolgten 3900 Besucher gebannt die Handlung und sparten nicht mit Applaus. Minutenlange stehende Ovationen waren denn auch bei der letzten Vorstellung, die mehr als verdiente Belohnung für das Ensemble, das sich dankbar und doch mit etwas Wehmut von „seinem“ Publikum verabschiedete. Ein Publikum, das in einer Vielzahl aus Bad Bentheim und der Grafschaft zu den Vorstellungen gekommen war, aber auch aus dem Emsland, dem Münsterland und der niederländischen Grenzregion.

Ihre Begeisterung brachten einige Besucher in einer Umfrage der GN zum Ausdruck: „Phantastisch“ (Besucherin aus Gronau); „Wir sind total überwältigt“ (Ehepaar aus Rheine); „Ein Freilichtbühnenerlebnis der ganz besonderen Art“ (Besucher aus Nordhorn; „Bad Bentheim und die Grafschaft können stolz auf ihre Freilichtbühne sein“ (Familie aus Bad Bentheim).

Eine schriftliche Nachricht, die den Vorsitzenden Joachim Ohnemus erreichte, hat die Spielschar sehr gefreut. „Ich gratuliere herzlich zu dem großen Erfolg Ihrer Uraufführung ,Gertrud‘, die wirklich nicht nur einmalig ist, sondern in ihrem Gehalt der Wirklichkeit höchst nahegekommen ist. Was waren das für Zeiten! Echte Religionskriege. Gut, dass dies in unseren Grenzen zu Ende ist!“, schrieb Christian Fürst zu Bentheim anerkennend.

Nach der Abschlussvorstellung sprachen Regisseur Bernd Aalken und Projektleiter Ernst Schröder Beteiligten, auch vor und hinter den Kulissen, ihren Dank aus. Nach den Worten des Regisseurs sei das Historienspiel im Wesentlichen durch erfahrene Schauspieler der Freilichtspiele getragen worden. Zur Realisierung hätten aber die vielen Mitwirkenden aus der Bevölkerung Bad Bentheims und den Nachbarorten der Grafschaft und dem Münsterland erheblich beigetragen. „Ihr seid auch zukünftig herzlich willkommen“, munterte sie Aalken zum weiteren Mitspielen auf.

„Die anfängliche Skepsis des Organisationsteams und des Bühnenvorsitzenden, ein Historienspiel aufzuführen, war sicher nicht unbegründet. Um so mehr sollten wir uns jetzt über den Erfolg freuen“, ergänzte der Projektleiter. Den Dank der Stadt Bad Bentheim an alle für das „tolle Geschenk“ der Freilichtspiele zum Stadtjubiläum hatte Bürgermeister Volker Pannen bereits nach der Premiere übermittelt.

Zwei neue Premieren

Nach dem großen Erfolg des Historienspiels hoffen der Vorstand und alle Mitwirkenden auf ebenso erfolgreiche Aufführungen von „Simba, König der Tiere“ – Premiere ist am Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr – und dem Musical „Linie 1“ – Premiere ist am Sonnabend, 27. Juni, um 20.30 Uhr. Bei beiden Produktionen führt Sonja Wassermann Regie, in 2014 künstlerisch verantwortlich für „Mirinda Zauberwind“.

Simba, der kleine und übermütige Löwenjunge, lebt im Reich der Tiere. Sein sehnlichster Wunsch ist es, endlich so mutig und stark zu sein wie sein Vater Mufasa. Als König der Tiere herrscht dieser verantwortungsvoll über sein Reich. Seinem machtgierigen Bruder Scar sind er und sein Sohn als zukünftiger Thronfolger ein Dorn im Auge. Es gelingt ihm, mithilfe der hinterlistigen Hyänen Simba in eine Falle zu locken. Mufasa kann seinen Sohn retten, stirbt aber bei dem ungleichen Kampf. Simba flieht und Scar sieht sich als neuer König am Ziel seiner Träume. Aber schließlich gelingt es Simba doch noch, das Königreich von der Tyrannei seines Onkels zu befreien und den Thron zu besteigen.

Kleine und große Zuschauer dürfen sich auf ein bezauberndes musikalisches Tiermärchen über den ewigen Kreislauf des Lebens freuen. In der einzigartigen Kulisse der Freilichtbühne werden viele Mitwirkende in prächtigen Kostümen und Masken ihr Publikum mit einem ganz besonderen Familien-Theatererlebnis begeistern.

Das Musical „Linie 1“ handelt von der U-Bahnlinie 1, die vor der Wende im Westteil Berlins zwischen den Bahnhöfen Ruhleben und Schlesisches Tor verlief. Sunny, ein junges Mädchen aus der Provinz, kommt in die Hauptstadt, um dort den Rockmusiker Johnny zu suchen, von dem sie ein Kind erwartet. Zunächst findet sie ihn nicht, macht aber Bekanntschaft mit Nachtschwärmern, Pennern, Dealern und Punks. Auf der Suche nach Johnny bleibt Sunny auf der Linie 1 hängen. Schließlich findet ihr Mitfahrer, der Gelegenheitsarbeiter Bambi, ihren Märchenprinzen.

Im Jahr 1986 im Berliner Grips-Theater uraufgeführt wird das Musical „Linie 1“ dort noch immer gespielt und ist längst ein Klassiker mit Kultstatus geworden. Die Freilichtspiele wollen nach dem großen Erfolg von „Heiße Ecke“ in den letzten beiden Jahren mit „Linie 1“ ihren erwachsenen Zuschauern wieder spannendes und kurzweiliges Musiktheater in großer Besetzung bieten. Humor und Witz, aber auch nachdenkliche Szenen werden in rasanter Folge mit kraftvoller Sprache, ausdrucksvollen Liedern und einfühlsamer Musik dargeboten.

Tickets und Informationen gibt es telefonisch unter (05922) 994656 (Geschäftsstelle Freilichtspiele) und unter www.freilichtspiele-badbentheim.de.

Video

"Gertrud" feiert Premiere auf der Freilichtbühne Bad Bentheim
Bad Bentheim: Neben dem Musical "Linie 1" und dem Kinderstück "Simba - König der Löwen" wird erwartet die Zuschauer das Historienspiel "Gertrud".

Bildergalerie

Premiere Historienstück "Gertrud"

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