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Premieren von „Ariella“ und „Schlager lügen nicht“

 von „Ariella“ und „Schlager lügen nicht“
„Ariella“ feiert am 15. Mai auf der Freilichtbühne Bad Bentheim Premiere. Foto: Kersten

„Ariella die kleine Meerjungfrau“ kehrt am Pfingstsonntag nach 14 Jahren auf die Bad Bentheimer Naturbühne zurück. Ende Mai gehört die Bühne den Showstars von „Schlager lügen nicht“.

Bad Bentheim. Eins steht fest: Es gibt viel fürs Auge und für die Ohren. Märchenhafte Kostüme setzen „Ariella“ in Szene – die Schlagerrevue weckt durch den flippigen Style mit Schlaghose, Paillettenoutfit, Plateauschuhen, knalligem Make-up und voller Mähne alte Erinnerungen. Lieder, die das Potenzial zu echten Ohrwürmern haben begleiten die Handlung in „Ariella“, die Hits der 1970er-Jahre und Familie Spengler spielen bei „Schlager lügen nicht“ die Hauptrolle. „Wir hoffen, dass die Freilichtspiele mit beiden Stücken an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen können“, sagte der 2. Vorsitzende Richard Schwietering am beim GN-Pressetermin. Die Regie in beiden Fällen obliegt Gudrun H. Lelek, die in Bad Bentheim keine Unbekannte ist und die Freilichtspiele ab 2005 vier Jahre lang professionell begleitet hat.

„Ariella die kleine Meerjungfrau“

„Ariella“ erhält unter ihrer Regie einen neuen Anstrich. „Anders als bei Hans Christian Andersen hat unser Stück ein Happy End“, verriet sie. Vor 14 Jahren war Ariella schon einmal auf der Freilichtbühne zu sehen. Damals führte Rudolf Plent die Regie. Die Musik (Hartmut Meyer) ist gleich. Aber: „Sie kommt jetzt etwas fetziger“, erklärte Richard Schwietering. Und sonst? Die Rollen werden durch andere Schauspieler besetzt, die dem Stück – was die Schnupperaufführung zeigte – ihre persönliche Note verleihen. Auch die Kostüme sind neu – noch farbenfroher. „Mich reizt beim Märchen die Poesie mit Zauber, Musik und Tanz. Hier kann ich meine eigene Kindheit ausleben“, so Lelek. Geprobt wird mit Beginn der Leseproben seit Januar.

Da Lelek zu den Proben aus Berlin anreist, wird viel an den Wochenenden in Blocks gearbeitet. Um die 60 Darsteller und Darstellerinnen im Alter von zwei bis 70 Jahre spielen im Märchen mit. Die Schar der Mitglieder ist das Pfund der Bühne. Und die große Spielfreude. „Das klappt alles ganz toll, alle sind sehr motiviert“, antwortete Lelek auf die Frage, wie sie ihre Leute immer bei den Proben unter einen Hut bekommt.

Auch, dass ihr Bühnenvolk sich außerhalb des Theaters bei gemeinsamen Unternehmungen gut versteht, gefällt der Regisseurin. Musikalischer Leiter beim Kinderstück ist Thomas Lischik, die Chorografie liegt in den Händen von Dominique Schölling.

 von „Ariella“ und „Schlager lügen nicht“
Bei „Schlager lügen nicht“ geht es schrill zu. Foto: Kersten

„Schlager lügen nicht“: Die 1970er-Jahre waren das bunte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Nicht nur optisch, sondern auch musikalisch war es eine schrille Zeit mit Disco, Schlager, Chanson, Krautrock, Jazz, Punk und Folk. „Schlager lügen nicht“ spiegelt diese Epoche wider. Die Geschichte der Familie Spengler bildet die Rahmenhandlung, das Fernsehprogramm mit Hitparade einschließlich des Geschehens hinter den Kulissen liefert den zeithistorischen Kontext. „Dabei ist der musikalische Part Teil der Handlung“, erläuterte Schwietering, was methodisch vergleichbar mit der Operette sei. „Da, wo die Sprache nicht mehr ausreicht, wird die Musik erhöht.“

18 Schlager werden größtenteils live gesungen. Und das aus den eigenen Reihen. „Für mich war das eine wahnsinnige Herausforderung“, gestand Lelek, in deren Repertoire normalerweise eher Brecht als der „Junge mit der Mundharmonika“ fällt. Die Figuren agieren in Anlehnung an die großen Schlagerstars, aber „sie werden nicht kopiert“, erklärte die Regisseurin. Jeder dürfe seinen eigenen Charakter spielen. „Man muss nicht eingefleischter Schlagerfan sein, um auf seine Kosten zu kommen“, versprach Schwietering schließlich, der damit rechnet, dass die vielen bekannten Schlager das Publikum zum Mitsingen animieren werden.

Die Premiere von „Ariella die kleine Meerjungfrau“ beginnt am Pfingstsonntag um 15 Uhr. Auftakt für „Schlager lügen nicht“ ist am 28. Mai um 20.30 Uhr. Karten sind bei den Freilichtspielen Bad Bentheim und den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Information: www.freilichtspiele-badbentheim.de

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Freilichtbühne führt zwei neue Stücke auf

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