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11:4 gegen die HSV-Zweite: EC Nordhorn ist Meister

n die HSV-Zweite: EC Nordhorn ist Meister
Der Mann des Spiels tanzt vorweg: Der dreifache Torschütze Anton Gluchich vor seinen Teamkollegen, die sich vor der Fankurve versammelt haben. Foto: Rump
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  • Der Mann des Spiels tanzt vorweg: Der dreifache Torschütze Anton Gluchich vor seinen Teamkollegen, die sich vor der Fankurve versammelt haben. Foto: Rump
  • Mächtig strecken musste sich Hamburgs Torwart Till Fuhrmann beim Schuss von Alex Zimbelmann, der Goalie zeigte gegen den ECN aber ein starkes Spiel. Foto: Rump

Spielerisch überzeugte der Eishockey-Verbandsligist EC Nordhorn nur im zweiten Drittel, Trainer Niere ärgerten vor allem die vier Gegentore. Doch am Ende stand ein ungefährdeter Heimsieg – und der erneute Meistertitel.

Nordhorn. Der EC Nordhorn hat in den vergangenen Monaten die Eishockey-Verbandsliga nahezu nach Belieben dominiert, er hat in seinem 13. Pflichtspiel den 104. Saisontreffer erzielt und ist nach dem 11:4 (2:1, 5:1, 4:2) gegen den Hamburger SV 1b zwei Spieltage vor Schluss nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen. Als Meister steigt der ECN in die Regionalliga auf – und doch gab es am Sonntagabend in der Eissporthalle fast nur ein Thema: das kuriose Eigentor von Nordhorns Eishockey-Urgestein Patrick Kaminski in der 31. Minute. „Darüber wird noch zu reden sein“, sagte der ECN-Vorsitzende Dominik Kuprecht über die Szene zum zwischenzeitlichen 2:6, allerdings mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Was war passiert? Der erfahrene Allrounder hatte den Puck auf Höhe der Mittellinie völlig unbedrängt zurück zu Goalie Maik Holzke gespielt – doch dieser hatte sich längst auf den Weg zur Ersatzbank begeben, um nach einer angezeigten Strafe gegen einen HSV-Spieler bei Nordhorner Puckbesitz Platz zu machen für einen weiteren Feldspieler. Und so rutschte der Puck ungehindert über das halbe Feld ins eigene Tor. Kaminski schaute fassungslos, Teamkollege Christian Synowiec schlug die Hände über den Kopf zusammen, andere ECN-Spieler lachten. „Das habe ich so noch nie erlebt“, wunderte sich Meister-Trainer Heiko Niere, die beiden Schiedsrichter mussten sich erst abstimmen, ob dieses Tor gemäß dem komplizierten Regelwerk im Eishockey überhaupt zählt. Es zählte – und wurde dem Hamburger Lasse Haffke zugerechnet, der überhaupt nichts mit der Situation zu tun hatte. Aber Eigentore gibt es im Eishockey nun einmal nicht.

Der nur mit einem Torwart und zehn Feldspielern angetretene HSV kam auch dank dieses Kuriosums auf vier Treffer, die er sich angesichts der couragierten Leistung vor allem in einer attraktiven Anfangsphase redlich verdiente. Der ECN gewann zwar souverän, überzeugte spielerisch allerdings nur im zweiten Abschnitt, nachdem Trainer Niere in der ersten Drittelpause seinen Unmut kundgetan hatte. „Ich bin in der Kabine etwas lauter geworden“, gab er zu, denn erneut gefiel ihm die bisweilen laxe Einstellung nicht.

Immerhin: Danach zeigten die Nordhorner phasenweise auch richtig schönes Eishockey. Vor allem, wenn der Angriffsblock mit Alex und Kevin Zimbelmann sowie Anton Gluchich auf dem Eis stand, spielte der ECN schnell und kombinationssicher nach vorne. Und die rund 400 Zuschauer sahen am Ende elf zum Teil klasse Tore der ECN-Spieler – auf der richtigen Seite.

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1 Leserkommentar

1. | Ems 11 | Montag, 27.02.2017 | 13:14 Uhr

Herzlichen Glückwunsch zum Sieg und zur Meisterschaft.Auch an Patrick Glückwünsche zu seinen "Goldenen Schuß".Ihr seid Spitze!


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