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„Bau der Südumgehung enorm wichtig“

Trasse für Emlichheim im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans

Südumgehung enorm wichtig“
Die neue Umgehungsstraße soll durch den Emlichheimer Ortsteil Oeveringen verlaufen.

In Emlichheim hofft man, dass die Südumgehung bald gebaut werden kann. Das Vorhaben sei in den Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans aufgenommen worden, berichtet Rathaus-Chefin Daniela Kösters. Die Bürger sollen sich für das Projekt einsetzen.

gn Emlichheim. Der Bund erstellt derzeit den Verkehrswegeplan 2015, der für die nächsten zehn bis 15 Jahre gültig sein soll. Emlichheims Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters teilt mit, dass auch die geplante Umgehungsstraße Emlichheim im Entwurf des neuen Verkehrswegeplans enthalten ist. Dieser wurde auf www.strassenbau.niedersachsen.de veröffentlicht.

Neben der Nordumgehung Nordhorn ist die Südumgehung Emlichheim das einzige Projekt in der Grafschaft, das in den Entwurf aufgenommen wurde. Vor der Aufnahme wurden die gemeldeten Projekte in einer Prognose- und Bewertungsphase einer aktuellen Untersuchung unterzogen und neu bewertet. Die Ortsumgehung der Bundesstraße 403 in Emlichheim wurde der Entwurfsklasse 3 mit einer Länge von 3,1 Kilometern zugeordnet. Die Kosten wurden auf rund 10 Millionen Euro beziffert.

Das Land Niedersachsen ermittelt ergänzend zum Bewertungsverfahren des Bundes die Priorität der gemeldeten Vorhaben und wird dafür Kriterien entwickeln. Erstmalig ist für dieses Bewertungsverfahren eine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen. Auf der oben genannten Internetseite findet man unter der Rubrik „Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplanes“ Informationen über das Beteiligungsverfahren und auch ein Formular für Eingaben von Bürgern.

„Ich gehe davon aus, dass die Eingaben von Bürgern im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung durchaus Einfluss auf die Prioritätenfestlegung haben. Ansonsten bräuchte man so ein Beteiligungsverfahren nicht vorzunehmen“, meint Kösters. Erst nach der Beteiligungsphase erfolge die Aufstellung einer Prioritätenliste, die das Land dann beschließe.

„Schwerverkehr aus der Hauptstraße verbannen“

Der Bau der Südumgehung als Bundesstraße sei für die Samtgemeinde und auch für das deutsch-niederländische Gewerbegebiet Europark enorm wichtig. „Auch für die Gemeinde Emlichheim hat die Verlegung der Bundesstraße aus dem Ortskern eine sehr hohe Priorität, da dann endlich der Schwerverkehr aus der Hauptstraße verbannt werden kann“, fügt sie hinzu. Gerade für den Ortskern ergäben sich dann viele attraktive Entwicklungspotenziale, wie zum Beispiel für Veranstaltungen. Momentan müsse die Hauptstraße für Veranstaltungen, wie den Pfingstlauf oder den Herbstmarkt immer mit hohem Kostenaufwand großräumig gesperrt werden.

Kösters appelliert an die Bürger, sich in der Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bau der Südumgehung als Bundesstraße einzusetzen. Je mehr positive Stellungnahmen zum Bedarf der Umgehungsstraße abgegeben würden, desto höhere Chancen würden gesehen. „Warum ein solches Beteiligungsverfahren nicht auch mal zum Befürworten einer Maßnahme nutzen?“, meint Kösters.

Da die Kosten der Südumgehung mit rund 10 Millionen Euro im Verhältnis zu anderen Bundesprojekten immer noch überschaubar seien, hoffe die Samtgemeinde auf eine Aufnahme in den endgültigen Bedarfsplan und auf einen baldigen Bau durch den Bund. Die Bewertung zeige, dass dieses Vorhaben von einem hohen gesamtwirtschaftlichen Nutzen sei. Da bereits Vorplanungen und Untersuchungen im Raumordnungsverfahren abgearbeitet wurden, erhöhe dieses die Wirtschaftlichkeit.

Die Verabschiedung des neuen Bundesverkehrswegeplanes ist noch für das Jahr 2015 vorgesehen. Auf dieser Grundlage wird dann vom Bund ein Bedarfsplan aufgestellt. Dieser wird voraussichtlich 2016 fertiggestellt. Der neue Bedarfsplan enthält dann die für den Zeitraum bis 2030 geltenden Dringlichkeiten der Straßenbauprojekte.

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