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Berliner Meister-Party nach „Ritt auf der Rasierklinge“

Meister-Party nach „Ritt auf der Rasierklinge“
Ausgelassen feiern die BR Volleys den Meistertitel. Foto: Felix Kästle

Lange Zeit war die Saison für die BR Volleys ein Ritt auf der Rasierklinge. Doch trotz Diskrepanzen mit Trainer Serniotti brachten die Berliner Volleyballer in den entscheidenden Momenten noch ihr Potenzial auf das Parkett. Spannend ist, wie es nun weitergeht.

dpa Berlin. Als der Meister-Partybus gegen fünf Uhr morgens in der deutschen Volleyball-Hauptstadt einfuhr, war der Stolz bei Kapitän Robert Kromm und Co. noch immer riesengroß.

„Das ist einfach Wahnsinn“, sagte der beste Punktesammler des dritten Finalspiels. Mit einer „unglaublichen Energieleistung“ hatten die BR Volleys die Endspielserie gegen den Rekordmeister VfB Friedrichshafen noch gedreht, betonte Manager Kaweh Niroomand, der bis in den frühen Montag hinein die lange, stimmungsvolle Rückreise mit genossen hatte.

„Wir sind alle Sportler. Und zum Sport gehört eine Trophäensammlung. Wenn man die Trophäe am Ende nicht hat, ist es immer schlecht. Auch wenn die Teilnahme am Finale Four der Champions League eigentlich das Nonplusultra war für eine deutsche Mannschaft“, erklärte Niroomand: „Es wäre bitter gewesen, ohne etwas Handfestes nach Hause zu kommen.“ Dass die Titelverteidigung ausgerechnet im Wohnzimmer des Erzrivalen gelang, steigerte noch die Partylust im Bus. „Damit rückt die Saison in eine ganze andere Dimension. Sie war rein sportlich gesehen nun sogar erfolgreicher als die vergangene“, erklärte Niroomand.

„Besser kann man sich nicht verabschieden“, bemerkte Mittelblocker Felix Fischer. Für den Publikumsliebling war der 3:1-Sieg am Sonntag das letzte Spiel seiner Karriere. Für Fischer und seine Kollegen geriet die Spielzeit 2016/17 lange Zeit zum „Ritt auf der Rasierklinge“, wie auch Niroomand einräumte. Der Triple-Sieger des Vorjahres kam schwer in Schwung, die wichtigen Spiele wie der Supercup und das Pokalfinale gingen zunächst verloren. Das Verhältnis einiger Spieler zu Trainer Roberto Serniotti (55) war angespannt.

Doch in den ganz entscheidenden internationalen und nationalen Partien bekamen die Berlin Volleys dann doch ihr enormes sportliches Potenzial auf das Parkett. Es habe keinen speziellen Moment gegeben, der den Ruck gebracht habe, meinte der Manager: „Es war ein Prozess. Die Spieler untereinander haben nie ein Problem miteinander gehabt. Es hat uns getrieben, dass wir eine gute Gemeinschaft sind.“

Und der Italiener Serniotti bewies trotz der Reibereien, dass er ein hervorragender Trainer ist. „Er hat große Erfahrung, er hat in Europa alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Und er ist ein sehr ehrenvoller Mensch“, unterstrich Niroomand: „Und Diskrepanzen hin und her: Er weiß, was zu tun ist.“ Dass der Abschied von Serniotti nach Ablauf seines Vertrages nun schon besiegelt sei, wies der Manager etwas überraschend strikt zurück: „Es ist noch nichts entschieden.“

Am Montagabend war erst einmal eine weitere Party im engsten Kreis angesetzt, am Dienstag gibt es die große Abschlussfeier mit Fans und Sponsoren. Dann wird Niroomand auch die ersten Entscheidungen für die neue Spielzeit bekanntgeben. Schon jetzt steht fest: Die Volleys bleiben ihrer kontinuierlichen Kaderpolitik treu. „Viele Spieler, die am Sonntag auf dem Feld standen, werden auch in der kommenden Saison das Gesicht der BR Volleys bilden“, verriet der Manager. Der wichtige Platz in der Champions League ist als Meister bereits sicher.

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