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Bürgerzentrum: BI stellt Standort infrage

trum: BI stellt Standort infrage
Auf dem Gelände an der Fabrikstraße (hier ein Archivfoto von 2016) soll das Bürger- und Kulturzentrum entstehen. Foto: Konjer

Die Bürgerinitiative für ein Bürger- und Kulturzentrum in Schüttorf will die Frage nach dem Standort für das Projekt offen halten. Durch einen politischen Beschluss ist das Gelände an der Fabrikstraße dafür geplant.

gn Schüttorf. Die Schüttorfer Bürgerinitiative für ein Bürger- und Kulturzentrum sieht den politisch beschlossenen Standort für ein solches Projekt an der Fabrikstraße kritisch. „Durch die im ISEK-Verfahren vorgesehene Bürgerbeteiligung wurde deutlich, dass der momentan angestrebte Standort eine große Anzahl von Fragen aufwirft“, schrieb der Sprecher der BI, Artur Lieske, in einer Pressemitteilung. ISEK steht für „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“, das von der Verwaltung mit Hilfe eines Beraterbüros erstellt wurde. Das Konzept betrifft Industriebrachen in der Stadt, darunter auch das Gelände an der Fabrikstraße.

„Unbestritten ist, dass die Bereiche rund um die Fabrikstraße, ehemaliges Baumwolllager sowie das Gebiet rund um den Schüttorfer Bahnhof großen Handlungsbedarf aufweisen“, meinte Lieske weiter. „Diesem grundsätzlichen Ergebnis des ISEK-Verfahrens verwehrt sich die BI in keinster Weise. Wäre es doch für die Schüttorfer von großem Mehrwert, wenn dieses Gebiet mitten in der Stadt eine Aufwertung erfahren würde.“

Zweifel an politischem Bschluss zum Standort

Ob hingegen die geltenden politischen Beschlüsse zur Standortbestimmung für ein Bürger- und Kulturzentrum am ehemaligen Baumwolllager noch immer zielführend sind, bezweifelt die BI inzwischen mehr denn je. „Nicht allein vor dem Hintergrund sich abzeichnender anderer Standortmöglichkeiten, wird es sich lohnen, in der Standortfrage so lange wie möglich offen zu bleiben“, sind sich die Mitglieder der BI sicher.

Gleichzeitig betonte Lieske: „In der Rückschau war es für die Bürgerinitiative eine korrekte Entscheidung, die Entwicklungen und vor allem die Beteiligung der Bürger der Stadt Schüttorf beim ISEK-Verfahren zu begleiten und deren Ausarbeitungen abzuwarten.“ Die Ergebnisse werden in Kürze den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Unter bestimmten Bedingungen könnte eine Förderung rund 50 Prozent der Kosten für ein Bürgerzentrum betragen.

Alternativen zur Finanzierung erarbeiten

„Die Finanzierung eines solchen Zentrums ist ohne Zweifel von immenser Wichtigkeit“, schrieb Lieske weiter. „Sie sollte allerdings nicht das einzig ausschlaggebende Kriterium für den Bau des Zentrums an der Fabrikstraße sein.“ Zumal mit dem Abschluss des ISEK-Verfahrens nicht unbedingt die Bewilligung der in Aussicht stehenden Fördergelder aus einem neuen niedersächsischen Städtebauprogramm erwartet werden könne. „An Alternativen zu arbeiten, hat sich die Bürgerinitiative vorgenommen“, hieß es weiter.

Die Bürgerinitiative für ein Bürger- und Kulturzentrum in Schüttorf blickt mit großem Optimismus ins Jahr 2017. „Die vielen positiven Gespräche während des Weihnachtsmarkts sowie am Rande des Neujahrsempfangs der Stadt Schüttorf bestärken uns in unserem Denken und Handeln“, teilte der Sprecher der BI mit. Die Gründung der Bürgerinitiative vor gut einem Jahr sei richtig gewesen. „Wir freuen uns, dass die meisten Schüttorfer Parteien sich kontinuierlich und sehr konstruktiv in die laufende Arbeit um das Bürger- und Kulturzentrum einbringen.“

Den Mitgliedern der Bürgerinitiative schwebt als Ergebnis der weiteren Planungen ein Zentrum vor, in dem die Arbeit des Jugend- und Kulturzentrums „Komplex“ fortgesetzt und gleichfalls Räumlichkeiten für größere Musik-, Theater- und Chorveranstaltungen, Winterfeste, Abschlussfeiern Lesungen, Kino, Ausstellungen, Messen sowie Vereinsfeiern möglich werden.

Auf der Homepage sind neben den Sitzungsprotokollen viele weitere Informationen zu finden. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 23. Februar, um 18 Uhr im Videoraum der Alten Kirchschule statt.

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