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„Das würde für immer im Gedächtnis bleiben“

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Für ein Bürger- und Kulturzentrum am Standort des Schümer-Werkes an der Nordhorner Straße in Schüttorf setzt sich die Bürgerinitiative ein. Foto: Schröer

Die Bürgerinitiative für ein Bürger- und Kulturzentrum in Schüttorf appelliert an alle Verhandlungspartner. Das Ziel sei es, einen guten Kompromiss für den Kauf des Areals an der Nordhorner Straße zu finden.

gn Schüttorf. „In Schüttorf besteht die historische Chance, den Neubau des „Komplex“ und des „Theater der Obergrafschaft“ zusammen – alles an einem Ort – zu realisieren. Im Moment finden dazu Kaufverhandlungen zwischen der Verwaltung der Stadt Schüttorf und der Besitz-Gesellschaft von „Schümer Werk II“ statt. Niemand weiß heute, wie sie enden, aber es bleibt zu wünschen, dass sie schlussendlich glücklich in einen Verkauf münden“, schreibt die Bürgerinitiative (BI) für ein „Bürger- und Kulturzentrum“ in Schüttorf in einer Pressemitteilung. Die BI appelliert deswegen an alle Beteiligten, nichts unversucht zu lassen, um diese historische Chance zu nutzen.

Die Vision, in einer alten für Schüttorf typischen Textilfabrik ein Zentrum der Begegnung für die Bürgerschaft zu errichten, besteche durch ihre Klarheit und Umsetzbarkeit, heißt es in der Mitteilung weiter. „Die Räume und Flächen bieten sich geradezu dafür an, ein neues Zentrum für Kultur und Begegnung Menschen jeden Alters und die Jugendräume des „Komplex“ an der Nordhorner Straße unterzubringen.“ Die Nähe zur Oberschule und die gute Verkehrsanbindung seien nur zwei von einer Vielzahl von Gründen, die für diesen Standort sprächen. „Die Vorbilder „Strootmanns Fabrik“ in Greven und die „Eisenbahnhallen“ in Lingen könnten Pate für eine ähnliche Umnutzung der Fabrikgebäude stehen“, ist die BI überzeugt.

„Mit zunehmend starker Beteiligung treffen sich engagierte Bürger in der Bürgerinitiative, um diesen zukunftsweisenden Prozess zu begleiten und mit Ideen zu befruchten“, heißt es. Der Sprecher der BI, Arthur Lieske, möchte die Politik, die Verwaltung der Stadt Schüttorf und die Besitz-Gesellschaft daran erinnern, dass alle bei den Verhandlungen eine große Verantwortung tragen. Alle Verhandlungspartner hätten die Aufgabe, ein für Schüttorf bedeutsames Projekt zu ermöglichen. „Sollte es glücken, würde das für immer im Gedächtnis der Stadt bleiben – ein Ziel, für das es lohnt, einen guten Kompromiss einzugehen“, schreibt die BI. „Schüttorfer Bürger werden es den Beteiligten danken.“

Die Arbeit und die Termine der Bürgerinitiative sind im Netz unter www.bi-kultur.de zu verfolgen.

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Die Meinung unserer Leser

5 Leserkommentare

1. | Longrunner | Samstag, 15.04.2017 | 11:01 Uhr

Ich finde einen Neubau besser, wo keine Rücksicht auf bauliche Animositäten einer Industriebranche genommen werden muß. Vor allem es dann auch noch günstiger wird. Jungen Leuten gehört die Zukunft, sie haben ein modernes Gebäude verdient.

2. | Bracke | Samstag, 15.04.2017 | 22:21 Uhr

Zukunft und Modernität kann auch in alten Mauern einen ausgezeichneten Platz finden.

3. | Longrunner | Sonntag, 16.04.2017 | 10:44 Uhr

@bracke Da haben sie sicher recht, die Stadt Schüttorf muß es sich nur leisten können.

4. | Mo Mentmal | Sonntag, 16.04.2017 | 13:45 Uhr

@1, günstige Neubauten kennen wir noch aus den 70 + 80ern, heute nennt man das Bausünden. Ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft, dieser Bau wäre eine tolle Möglichkeit beides zu Verbinden.

5. | auch ein Schüttorfer | Sonntag, 16.04.2017 | 13:53 Uhr

@3: Sie sprechen ein großes Wort gelassen aus. Ob man sich was auch immer leisten kann und will, das könnte man an einem Gesamtkonzept abarbeiten. Daran mangelt es in Schüttorf bekanntlich. Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass "Werk 2" eine höchst reizvolle Option ist. Auch der BI gebührt Dank für die konstruktive Zuarbeit. Nur: sie hat nicht die Verantwortung! Wo aber Kommunalpolitik und Verwaltung gleichermaßen im Bereich "Kultur " herumirren, ist guter Rat nicht nur gut sondern im Zweifel teuer. Ginge es um eine Investition in den Sportbereich, die Entscheidung wäre längst sehr geschmeidig herbeigeführt. Da kann man drauf wetten! Liebe BI: am Ball bleiben, aber das Gemeinwohl nicht aus den Augen verlieren, bitte. Es sieht so aus, als sei hier noch nicht das richtige Problembewußtsein unterwegs... Frohe Ostern allerseits!


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