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Deutsche Männer-Staffel Dritter in Ruhpolding

Männer-Staffel Dritter in Ruhpolding
Simon Schempp (l-r), Arnd Peiffer, Benedikt Doll und Erik Lesser feiern bei der Siegerehrung Rang drei. Foto: Matthias Balk
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  • Simon Schempp (l-r), Arnd Peiffer, Benedikt Doll und Erik Lesser feiern bei der Siegerehrung Rang drei. Foto: Matthias Balk
  • Nach dem Start führt Erik Lesser (r) noch in einer Dreiergruppe das Feld an. Foto: Sven Hoppe
  • Startläufer Erik Lesser fällt von Krämpfen geplagt auf Rang Fünfzehn zurück. Foto: Sven Hoppe
  • Benedikt Doll (l) beginnt mit einem Rückstand von 49,9 Sekunden die Aufholjagd. Foto: Sven Hoppe
  • Arnd Peiffer, der weiter aufgeholt und das deutsche Team auf Podestkurs geführt hat, übergibt an Simon Schempp (l). Foto: Sven Hoppe
  • Emil Hegle (r) kann sich durch das bessere Schießergebnis von Simon Schempp absetzen. Foto: Sven Hoppe
  • Simon Schempp bringt als Schlussläufer den dritten Platz der deutschen Staffel ins Ziel. Foto: Sven Hoppe
  • Die deutsche Biathletin Franziska Hildebrand wird in der Staffel geschont. Foto: Martin Schutt

Was für eine Aufholjagd der Männer-Staffel: Dank einer grandiosen Energieleistung schafft es das Biathlon-Quartett beim Heim-Weltcup in Ruhpolding noch auf das Podest. Was gelingt der Frauen-Staffel?

dpa Ruhpolding. Nach der grandiosen Aufholjagd wurde die deutsche Biathlon-Staffel in Ruhpolding frenetisch gefeiert. Trotz einer Strafrunde von Startläufer Erik Lesser schaffte es die deutschen Männer als Dritter hinter Norwegen und Russland beim Heim-Weltcup noch auf das Podest.

„So richtig freuen kann ich mich nicht, weil ich nicht so richtig dazu beigetragen habe“, sagte Lesser. „Ich habe vom besseren Rennen der anderen profitiert und schwimme im Erfolg mit“, sagte der Thüringer nach dem Rennen.

Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp führten das eigentlich schon geschlagene Quartett von Platz 15 noch auf Rang drei. „Wir haben am Schießstand nicht überzeugen können. Aber wenn man mit den Ergebnissen noch auf das Podium kommt, dann spricht das für unsere läuferische Verfassung. Es ist ein schönes Gefühl“, sagte Schlussläufer Schempp.

Die nach dem Doppelerfolg von Schempp und Lesser im Massenstart von Oberhof hoch gehandelten deutschen Herren erlebten vor 10 000 Zuschauern in der ChiemgauArena ein Wechselbad der Gefühle. „Wenn man hier mit einer Runde und neun Nachladern auf dem Podium steht und schaut, dass Russland zwei Nachlader hat und Norwegen fünf, dann können wir mit dem dritten Platz ganz gut leben“, sagte Bundestrainer Mark Kirchner. „Über den Daumen“ rechnete er: Eine Strafrunde seien 20 Sekunden Zeitverlust, ein Nachlader zehn Sekunden. 23,5 Sekunden lagen die Deutschen nach den 4x7,5 Kilometern hinter den Norwegern zurück. Der erste Staffel-Sieg seit elf Jahren in Ruhpolding wäre also durchaus drin gewesen.

Die deutschen Frauen blickten schon einmal auf ihr Staffelrennen am Donnerstag. Franziska Hildebrand wird aber nicht dabei sein. Ihr gönnt Bundestrainer Gerald Hönig eine Pause. In der Besetzung Vanessa Hinz, Maren Hammerschmidt, Franziska Preuß und Laura Dahlmeier wollen die Skijägerinnen dennoch wie zuletzt 2014 in der ChiemgauArena ganz oben auf dem Podium stehen. „Wir sind aktuell im Nationen-Cup die führende Nation. Wir haben die erste Staffel in Pokljuka gewonnen. Wir wären schlecht beraten, wenn wir uns mit Platz fünf oder sechs zufrieden geben würden“, meinte Hönig.

Während er die Qual der Wahl hat, ist Kirchner auf der Suche nach der Reserve für seine vier Top-Läufer. Dem einen oder anderen würde hin und wieder eine Pause gut tun. Von Krämpfen geplagt hatte sich Lesser drei Tage nach seinem zweiten Platz in Oberhof ins Ziel gequält, übergab mit einem Rückstand von 49,9 Sekunden an Doll. Der Schwarzwälder brachte sein Team dann auf Platz sechs. „Ich bin volle Kanne ins Rennen rein, um möglichst viel aufzuholen, und habe stehend ein bisschen die Quittung bekommen, aber zum Glück habe ich alle Nachlader getroffen“, sagte er.

Auch Peiffer holte weiter auf, führte die Mannschaft auf Podestkurs. Und wenn Schempp an Emil Hegle Svendsen hätte dranbleiben können, dann wäre sogar der Sieg drin gewesen. Denn der Norweger holte den vor dem letzten Wechsel schon 30 Sekunden in Führung liegenden Russen Anton Babikow noch ein. „Im Endeffekt war das Rennen 100 Meter zu lang“, sagte Russlands Trainer Rico Groß.

Für seinen deutschen Kollegen Kirchner geht das Casting nach Ersatz weiter. „So viel neue Erkenntnisse gibt es nicht“, sagte der Männer-Bundestrainer. Bislang erhielten Florian Graf, Matthias Bischl, Matthias Dorfer und Roman Rees eine Bewährungschance im Weltcup-Team. In Ruhpolding darf sich auch Michael Willeitner versuchen.

„Die WM ist ein weiterer Traum. Mit einem Auge schielt man immer drauf, aber jetzt muss ich erst mal hier meine Leistung bringen und mich für die nächsten Weltcups anbieten“, sagte Willeitner. Neben den besten Vier hat bislang nur Graf als Achter im Östersund-Einzel die WM-Norm geknackt.

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