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Drogen im Waschmittel geschmuggelt

 Waschmittel geschmuggelt
Rund 1,1 Kilogramm Amphetamin hatten zwei Drogenschmuggler im Waschmittel versteckt. Foto: Bundespolizei

Im Rahmen einer länder- und staatenübergreifenden Fahndungsaktion zur überregionalen Kriminalitätsbekämpfung im Grenzraum haben Bundespolizisten am Mittwoch drei Drogenschmuggler festgenommen.

gn Bad Bentheim. Den Beamten der Bundespolizei ging Mittwochmittag zunächst ein 37-jähriger polnischer Staatsbürger ins Netz, teilte die Polizei mit. Der Mann hatte ein Päckchen mit Amphetamin in seinem Hosenbund versteckt. In dem Plastiktütchen fanden die Beamten neben rund 386 Gramm Amphetamin auch geringe Mengen an Marihuana und Haschisch.

Kurz vor Mitternacht dann der zweite Drogenfund. Die Fahnder erwischten zwei Männer im Alter von 35 und 37 Jahren mit rund 1,1 Kilogramm Amphetamin. Um die Drogen über die Grenze zu schmuggeln, hatten die beiden lettischen Staatsangehörigen das Rauschgift in einer Packung mit Waschmittelpulver versteckt.

Richter erlässt Haftbefehl

Alle drei Drogenschmuggler wurden vorläufig festgenommen und zusammen mit dem Rauschgift an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben. Die beschlagnahmten Drogen haben zusammen einen Straßenhandelspreis von etwa 17.000 Euro.

Die drei Tatverdächtigen wurden Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen alle drei Tatverdächtigen. Sie wurden in die nächste Justizvollzugsanstalt gebracht.

Geländewagen entkommt der Polizei

Im Rahmen der Kontrollaktion kam es auch zu einer spektakulären Flucht vor dem Zoll und der Polizei. Der Fahrer eines grauen Geländewagens (Marke Land Rover) mit deutschem Kennzeichen missachtete die Haltezeichen an der A30 bei Bad Bentheim und setzte seine Fahrt unvermittelt fort. Das flüchtige Auto fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit über Gildehaus in die Niederlande und konnte zunächst entkommen. Stunden später fand das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) den Wagen bei Denekamp in einem Wohngebiet. Bei dem erneuten Versuch, das Fahrzeug zu stoppen, wurde sowohl das Einsatzfahrzeug des GPT als auch ein niederländischer Streifenwagen beschädigt.

Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnte der Geländewagen mit seinen beiden Insassen nicht angehalten werden. Zuletzt sei das Auto der Polizei zufolge in Ootmarsum gesehen worden. Bei den Ermittlungen kam heraus, dass sowohl das Fahrzeug als auch das Kennzeichen gestohlen worden waren. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Bei dem grenzüberschreitenden Schwerpunkteinsatz standen neben der Verhinderung der illegalen Einreise sowie des Menschenhandels und Schleusertätigkeiten unter anderem die Bekämpfung der Rauschgift- und Kfz-Kriminalität sowie die Ahndung von Verkehrsdelikten im Mittelpunkt der deutschen und niederländischen Behörden.

Der Einsatz dauerte von Mittwochvormittag bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags. Bei den überregionalen Kontrollen an den grenzüberschreitenden Hauptverkehrsadern auf niederländischer und auf deutscher Seite der Grenze wurden durch alle beteiligten Behörden insgesamt rund 3000 Fahrzeuge und 4100 Personen kontrolliert.

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Die Meinung unserer Leser

1 Leserkommentar

1. | Spiderman | Donnerstag, 18.05.2017 | 17:53 Uhr

Zum Video: Bisschen dumm geparkt der Zollkombi????????. Wertvolle Sekunden bei der Verfolgung verloren.


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