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20.03.2017ratingratingratingratingrating

EC Nordhorn freut sich auf die Regionalliga

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Der Torwart hat den Deckel auf: Die Eishockeyspieler des EC Nordhorn versammeln sich zum Meisterbild, und mittendrin ist Goalie Maik Holzke mit einer ganz besonderen Kopfbedeckung. Foto: Rump

Nach dem 8:1 gegen Rostock erhielt der EC Nordhorn einen provisorischen Pokal, die offizielle Ehrung des Verbands folgt Sonnabend beim großen Abschluss. Dann will der Verbandsliga-Meister mit seinen Fans richtig feiern.

Nordhorn. So ganz ohne Pott lässt sich ein Titel nur halb so toll feiern – und deshalb hat der Vorstand des EC Nordhorn seiner Verbandsliga-Meisterschaft nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen die Rostocker „Freibeuter“ schon mal einen kleinen Pokal spendiert. „Ein Provisorium, auf besonderen Wunsch der Truppe“, erklärt der Vereinsvorsitzende Dominik Kuprecht, „den richtigen Pokal gibt‘s dann am Samstag beim Abschlussfest.“ Den Spielern war dies erst einmal herzlich egal, sie feierten ihren seit Wochen feststehenden Aufstieg in die Regionalliga ausgiebig, inklusive Sektdusche. „Es hat großen Spaß gemacht“, berichtete Kuprecht.

Das Team von Trainer Heiko Niere hat nach der Landesliga-Meisterschaft 2016 auch die neu eingeführte Verbandsliga dominiert, am Ende standen 14 Siege in 15 Spielen und 133 Tore. Damit ist die angestrebte sportliche Qualifikation für die Regionalliga geschafft, und nachdem der Weiterbetrieb der heimischen Eissporthalle gesichert ist, geht der ECN das Projekt vierte Liga konsequent an. „Wir werden keinerlei finanzielle Risiken eingehen, aber die Regionalliga passt derzeit genau zu uns“, sagt Kuprecht. Die Vorbereitungen sind längst angelaufen, auch mit möglichen Verstärkungen, die früher schon in Nordhorn gespielt haben, wurde schon gesprochen. „Wir merken, dass es sich herumspricht, dass bei uns eine gute Stimmung herrscht und dass hier vernünftig gearbeitet wird“, sagt Kuprecht.

Kuprecht: Im Nachwuchs kommen wir sehr gut voran

Die Heimspiele gegen die verstärkten 1b-Teams der „Crocodiles“ (1:3), und des Hamburger SV (11:4 nach Rückstand) haben angedeutet, dass die Nordhorner in der Regionalliga wohl auf Gegner eines anderen Kalibers treffen werden. „Die Verbandsliga war ein Spaziergang, jetzt steht uns ein Marathon bevor“, sagt der Vorsitzende. Und deshalb wird der gebürtige Schweizer es mit Freude vernommen haben, dass alle Spieler des aktuellen Kaders bereits ihre Bereitschaft erklärt haben, den zusätzlichen Aufwand in der nächsthöheren Spielklasse auf sich zu nehmen.

Was Kuprecht und seine Vorstandskollegen genau so begeistert: „Im Nachwuchs kommen wir sehr gut voran“, sagt er, „es ist großartig zu sehen, mit welcher Freude unsere Minis übers Eis flitzen.“ Neben Koordinator Heiko Niere kümmern sich die Verbandsliga-Spieler Patrick Kaminski und Karel Horak sowie Robert Schulz um die Kleinsten. Kaminski betont: „Auch wenn wir in der Regionalliga spielen, wird die Jugendarbeit für den ECN ganz wichtig bleiben.“

Die nächste Saison ist in Planung, zunächst steht aber noch das Abschlussfest an. „Da werden wir mit hoffentlich vielen Besuchern richtig groß feiern“, sagt Kuprecht und kündigt neben der offiziellen Pokalübergabe und der traditionellen Trikotversteigerung und günstigen Getränkepreisen auch eine Liveband im Festzelt vor der Eissporthalle an.

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