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Emlichheim soll „dynamischer Einkaufsort“ werden

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Die Entwicklungsmöglichkeiten des Emlichheimer Ortskerns – das Luftbild zeigt den Verlauf der Hauptstraße – sind jetzt in einem Konzept niedergelegt worden.

Der Ortskern Emlichheims soll unter der Überschrift „dynamischer Einkaufsort an der Vechte“ weiter entwickelt werden. Dies ist das Ergebnis eines mehrmonatigen Planungs- und Entwicklungsprozesses.

gn Emlichheim.gn Emlichheim. Der Ortskern Emlichheims soll unter der Überschrift „dynamischer Einkaufsort an der Vechte“ weiter entwickelt werden. Dies ist das Ergebnis eines mehrmonatigen Planungs- und Entwicklungsprozesses, der kürzlich im Verwaltungsausschuss der Gemeinde Emlichheim abschließend beraten wurde. „Unter Beteiligung wichtiger örtlicher Akteure wie der Werbegemeinschaft, VVV, Seniorenbeirat und Heimatverein haben wir ein interessantes Konzept erarbeitet, das als Richtschnur für die zukünftige Entwicklung des Ortskerns dienen soll“, erklärte Gemeindedirektorin Daniela Kösters.

Die beiden anstehenden Straßenbauprojekte Verlängerung der Straße Obenholt mit der Verbindung zwischen der L44 und der B403 sowie die Ortsumgehung Emlichheim (Südumgehung) waren Anlass für die Gemeinde, sich mit der zukünftigen Entwicklung des Ortskerns zu befassen. „Wichtig war uns, dass wir uns frühzeitig damit beschäftigen und nicht erst dann, wenn der Ortskern durch die Straßenbauprojekte vom Durchgangsverkehr schon entlastet ist. So haben wir jetzt die Möglichkeit, langfristig auf die Erreichung der Ziele des Ortskernentwicklungskonzeptes hinzuarbeiten“, führt Daniela Kösters weiter aus.

Erarbeitet wurden die Vorschläge in Arbeitsgruppen in mehreren Workshops unter der Regie des Planungsbüros Roelofs aus Den Ham/Niederlande. In einem ersten Workshop Beschäftigten sich die Teilnehmer mit einer Bestandsaufnahme und einer Analyse. Im Fokus standen unter anderem die derzeitige Infrastruktur mit den Straßen, Parkplätzen und öffentlichen Einrichtungen sowie die Verkehrsprognosen. In der Betrachtung fielen die hohe Anzahl der Parkplätze und die Vielfalt des Angebotes positiv auf.

Als verbesserungswürdig nannten die Mitglieder der Arbeitsgruppen die enge Hauptstraße sowie die Streulage der Geschäfte und die fehlende Struktur, aber auch die Leerstände von Geschäftsräumen. Aus dieser Bestandsaufnahme konnten erste Ziele definiert werden. Zum einen sollte der Ortskern räumlich abgegrenzt werden und zum anderen die Vechte und das Vechtetal als Erlebnisregion weiter entwickelt werden.

Konzept als Richtschnur

Aus den Arbeitsergebnissen arbeitete das Büro Roelofs drei Modelle zur Ortskernentwicklung für die weitere Workshop-Arbeit heraus. Aus diesen drei Modellen schlugen die am Projekt beteiligten Personen das Präferenzmodell mit dem Arbeitstitel „Dynamischer Einkaufsort an der Vechte“ vor. Die Lage des Dorf- bzw. Ortskerns erstreckt sich in diesem Modell zwischen den Bereichen der Bahnlinie im Norden und im Süden bis einschließlich Bremarkt. Die Ost-West-Ausdehnung liegt zwischen den Straßen Sünnenberg, Wilsumer Straße sowie Am Markt und der katholischen Kirche.

Für die neue „Mitte“ wurden Arbeitsthemen und Aufgaben definiert. Ein Aspekt ist dabei zum Beispiel die Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Der Bau der Südumgehung soll daher als Chance genutzt werden, um zum Beispiel die Hauptstraße im Ortskernbereich zurückzubauen, um dann mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer zu bieten. Auch eine bessere Anbindung für Fußgänger zwischen dem Bremarkt und dem Burhook gehört zu den Zielen des Entwicklungskonzeptes. Im Bereich Burhook sollte die Tiefgarage bei der Parkplatzbewirtschaftung starker genutzt werden, um Raum zu erhalten für Kunden und für Geschäfte.

Aber auch neue bzw. zusätzliche Rad- und Fußwegverbindungen zwischen dem Ortskern und den Wohnquartieren im Norden beschreibt das Ortskernentwicklungskonzept und tragt damit auch Rechnung, dass der Bahnhof bei Umsetzung der Empfehlungen besser zu erreichen ist.

Neben der Ortskernentwicklung nimmt das Konzept auch die Entwicklung von Grünzonen auf. So sollen Grünzonen im Dorfinneren die Aufenthaltsqualität verbessern und das Vechtetal durch Sichtachsen und Wegebeziehungen von und zum Dorfkern miteinander vernetzt werden.

Nachdem das Ortskernentwicklungskonzept der Öffentlichkeit im Bau- und Grundstücksausschuss im Januar vorgestellt worden war, nahm der Verwaltungsausschuss das Ortskernentwicklungskonzept zur Kenntnis und will es als Richtschnur für die weitere Entwicklung des Ortskerns zukünftig berücksichtigen. Laut Daniela Kösters kann nun bei zukünftigen Entscheidungen, die die Entwicklung des Ortskerns berühren, der Modellvorschlag als Richtlinie hinzugezogen werden. „Dabei können einzelne Elemente oder Details noch verändert und an aktuelle Entwicklungen angepasst werden.“

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