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Entscheidung über Spielplatz in Blanke vertagt

ung über Spielplatz in Blanke vertagt
Gegen die Schließung „ihres“ Spielplatzes am Treptowweg protestieren Eltern und Kinder. Foto: Westdörp

Der Protest der Anlieger vom Treptowweg gegen eine Schließung des Spiel- und Bolzplatzes ist bei der Stadt Nordhorn nicht ungehört geblieben: Der Verwaltungsausschuss hat eine Entscheidung um zwei Wochen vertagt.

Nordhorn. Der Verwaltungsausschuss (VA) vertagte in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch erst einmal die Gesamtvorlage des Spiel- und Quartiersplatzkonzeptes für den Stadtteil Blanke, um mit den Anliegern nochmals ins Gespräch zu kommen. In zwei Wochen soll dann das Konzept für die Blanke dem VA erneut zur Entscheidung vorgelegt werden.

Hintergrund der Neuordnung ist unter anderem eine Überversorgung Nordhorns mit Spielplätzen. Am Dienstag hatten Bürger vom Treptowweg 147 Unterschriften gegen die geplante Schließung im Rathaus an den Bürgermeister überreicht und gegenüber den Planern des Bauamtes ihre Kritik an den Plänen zum Ausdruck gebracht (die GN berichteten).

Mit dem Konzept will die Stadt die Spielplatzlandschaft im Ortsteil Blanke 2018 und 2019 neu ordnen. Schlecht angenommene und ausgestattete Plätze sollen aufgegeben und andere neu gestaltet werden. Von der Schließung bedroht ist auch der Spiel- und Bolzplatz am Treptowweg in der Südblanke, der nach einer Bestandsanalyse der Verwaltung zu weit draußen liegen und bei Kindern weitgehend unbekannt sein soll. Während der Treptowweg in der Beurteilung die Schulnote 2,9 erhielt, wurde der Spielplatz an der Stolper Straße, der nach dem Konzept erhalten bleiben, aufgewertet und den Kindern vom Treptowweg künftig als neuer Spielplatz dienen soll, mit der besten Note 2,5 bewertet. Das ist unverständlich für die Anlieger am Treptowweg, die den rund 500 Meter entfernten Spielplatz Stolper Straße als viel zu dunkel und schmutzig bewerten. Auch sei es für sie unmöglich, die Kinder künftig allein zum Spielplatz Stolper Straße gehen und unbeaufsichtigt spielen zu lassen.

Weder die Qualität des Spiel- und Bolzplatzes noch die Auslastung geben aus Sicht der Anlieger Anlass, die 2002 entstandene Anlage zu schließen. Der geschützt zwischen Sackgasse und Lärmschutzwall gelegene Spielplatz werde vielmehr täglich von bis zu 30 Kleinkindern und Kindern aus dem Wohngebiet und von benachbarten Straßen besucht. Im Wohngebiet am Treptowweg habe zudem ein Generationswechsel stattgefunden, mit dem eine Reihe junger Familien mit Kindern zugezogen sei.

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Die Meinung unserer Leser

1 Leserkommentar

1. | Arnogo | Samstag, 20.05.2017 | 12:37 Uhr

Nur so eine Idee: Aus dem Kreis der ein oder zwei Dutzend Eltern und vielen Unterschreiber ließe sich eine "Patenschaft" für das Gelände entwickeln. Ein paar "grüne Daumen" und freiwillige Pflege und Reinigung, schon wäre für die städtische Standortfrage ein Kostenfaktor nicht so maßgeblich.


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