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Freie Tage in Neuseeland für Annika und Sebastian

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Annika und Sebastian vor einer beeindruckenden Aussicht. Foto: privat

Kreuz und quer durch Neuseeland. Annika und Sebastian aus Emlichheim genießen ihre freien Tage. In GN-Szene berichten sie darüber.

Emlichheim. Unsere Reise geht endlich weiter. Während unserer Wwoofing-Zeit hatten wir auch ab und zu frei und haben einige Städte besucht. Unter anderem schauten wir uns ein Maori-Dorf und natürlich den Hakka-Tanz an. Dort haben wir auch Maiskolben probiert, die in kochendem, blauen Wasser von den Maoris in einem Art Steinpool gekocht werden. Das Wasser soll sehr gesund sein und besondere Mineralien haben. Außerdem machten wir eine Bootstour, erlebten den ersten Schnee auf einem Berg und schauten uns Schwefelbäder an. In Raglan, einer Surferstadt, waren wir zum Essen eingeladen. Die Stadt gefiel mir auf Anhieb – klein, gemütlich am Strand und einfach schön.

Es gibt hier in Neuseeland wirklich jede Menge zu sehen. Wir nutzten die Gelegenheiten, um Freunde von Sebastians Familie zu besuchen, einen Schmetterlings- und Orchideengarten zu bewundern und natürlich mal wieder einen traumhaft schönen Strand zu besuchen. Wandern waren wir fast überall. Es gibt unzählige Wanderwege hier in Neuseeland – das ist der Wahnsinn.

Auf in einen neuen Teil des Landes

Der Abschied von unserer Farm war leichter als gedacht und es ging direkt los nach New Plymouth, mit einer fünfstündigen Autofahrt. Als wir ankamen, waren wir einfach total müde, sodass wir beschlossen, schon zum Campingplatz zu fahren. Am nächsten Tag machten wir uns gleich auf den Weg: Erst ging es zu einem Leuchtturm und dann direkt zum Mount Taranaki, wo zum Beispiel der Film „The Last Samurai“ mit Tom Cruise gedreht wurde. Leider war es sehr bewölkt, sodass der Weg zur Spitze gesperrt war – Lawinengefahr. Ein paar Stationen später – dazu gehört auch ein Frühstück unter Palmen – waren wir dann in an der Ostküste der Südinsel Neuseelands angekommen. In der Zwischenzeit hatten wir uns auch schon einen neuen Job gesucht, bis dahin genossen wir die freie Zeit.

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Dieser Leuchtturm steht kurz vor dem bekannten Mount Taranaki in New Plymouth. Foto: privat

Unter anderem machten wir uns auf den Weg nach Gisborne – hier kann man die Sonne als erstes zu einem neuen Tag aufgehen sehen. Hier erledigten wir auch unseren Vorratseinkauf für den nächsten Job, da es die letzte große Stadt war, wo es unseren Lieblingssupermarkt gibt. Einen Stopp mussten wir aber noch einlegen: an der Tolaga Bay, wo sich die längste Brücke Neuseelands befindet, auch Historic Bridge genannt. Ein Fotoparadies – die Brücke geht direkt bis ins Meer und ist einfach super zum Fotografieren. Wir aßen im Sonnenschein unser Mittagessen am Strand und fuhren dann nochmal weitere drei Stunden zum „East Cape“ zu unserem Campingplatz. Der Platz lag sehr schön am Meer und wir campten inmitten von frei laufenden Kühen, Pferden und Schafen gelegen. Das Wetter war so warm wie noch nie.

Wir machten noch einen Ausflug zum „East Cape Leuchtturm“. Dies ist der östlichste Punkt Neuseelands und liegt auf der Nordinsel nördlich von Gisborne. Insgesamt 800 Stufen mussten wir hochlaufen, aber es lohnte sich. Die Aussicht war wunderschön, vor allem dass die Tiere frei laufen durften, wohin sie wollten, faszinierte mich. Gegen Mittag fuhren wir auch schon Richtung Job, die freien Tage waren leider viel zu schnell umgegangen.

Unser Job ist wieder in Opotiki, wo wir auch schon zum Kiwi-Picking waren. Diesmal machen wir allerding „thinning und prunning“. Das heißt, wir bereiten alles vor, damit die Kiwis in Ruhe wachsen können. In Opotiki angekommen war es ein komisches Gefühl wieder da zu sein, wir bauten unser Zelt auf, räumten das Auto aus und waren erleichtert dann endlich am Abend alles fertig zu haben. Am Montag hatten wir dann das erste Gespräch, bei dem uns die Regeln erklärt wurden. Dann ging es gleich weiter mit einem Einführungsgespräch, wo wir auch direkt schon unseren Vertrag unterschreiben konnten. Dienstag mussten wir dann noch einen Drogentest durchführen – den wir zum Glück nicht selber zahlen mussten – und konnten dann am Mittwoch schon direkt anfangen zu Arbeiten, was uns natürlich sehr freute.

Die Arbeit ist gar kein Vergleich zu dem Kiwipflücken, zudem haben wir im Moment ein paar Probleme um unsere Visa zu verlängern, aber dies und mehr lest ihr im nächsten Bericht.

Annika und Sebastian bei

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