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Gestohlenes Borghorster Stiftskreuz wieder da

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Das „Borghorster Stiftskreuz“ stammt aus dem Jahr 1050 und ist jetzt wieder im Besitz der katholischen Kirchengemeinde Sankt Nikomedes in Borghorst im Kreis Steinfurt. Archiv-Foto: Jens Wolf dpa/lah

Das Borghorster Stiftskreuz ist nach drei Jahren wieder aufgetaucht. Obwohl die Diebe gefasst und verurteilt wurden, blieb der millionenschwere Kirchenschatz verschwunden. Doch jetzt ist er wieder da.

gn Borghorst. Das vor mehr als vier Jahren gestohlene Borghorster Stiftskreuz ist wieder da. Der Bischof von Münster, Felix Genn, präsentierte am Freitag das rund 40 Zentimeter hohe und mit Gold überzogene Reliquienkreuz aus dem 11. Jahrhundert. Das Kunstwerk war im Oktober 2013 aus der katholischen Pfarrkirche St. Nikomedes in Borghorst gestohlen worden. Nach dem spektakulären Fall sind bereits drei Männer vom Landgericht Münster im Oktober 2015 zu Haftstrafen von viereinhalb und fünf Jahren verurteilt worden. Das Gericht war davon überzeugt, dass sie das Kreuz gestohlen hatten.

Gegen einen vierten Mann, der im September vergangenen Jahres in Bremen festgenommen worden war, hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage wegen gemeinschaftlichen besonders schweren Diebstahls erhoben. Eine Tatbeteiligung oder einen Auftrag für den Diebstahl streitet der Mann ab, er will nur bei der Vermittlung an einen ihm unbekannten Käufer geholfen haben. Die „Westfälischen Nachrichten“ hatten zuerst über das Wiederauftauchen des Kunstwerks berichtet.

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