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GN zeichnen Blende-Gewinner 2016 aus

en Blende-Gewinner 2016 aus
Strahlende Gewinner, zufriedene Sponsoren und eine Jury, die keine leichte Wahl hatte: Philipp Veltmann, Lorena Hemme. Anna Hensen, Norbert Bußmann, Jan Veltmann und Martin Fechtner (vorn von links) sowie Manuela Bertram, Gerd van Riesten, Irene Schmidt und Thomas Niemeyer (hinten von links). Foto: Kersten

In den Siegerfamilien Fechtner und Veltmann gehört die Kamera zum Alltag. So entstehen viele Bilder, bei denen Aufbau, Motivwahl und technische Umsetzung stimmen.

Nordhorn. Mit seiner digitalen Spiegelreflexkamera, einem Weitwinkelobjektiv und einer Belichtungszeit von 30 Sekunden machte Martin Fechtner sein Siegerfoto „Der Goldbecher von Gölenkamp“. „Ich bin oft in der Grafschaft mit meiner Kamera unterwegs. Die Milchstraße ist aber selten, so gut zu sehen, wie in jener Nacht“, berichtet Martin Fechtner von dem Tag, als er das Bild machte. Nachträglich recherchierte er und stellte fest, dass an jener Stelle der Goldbecher gefunden wurde. Somit passte das Motiv ideal zur Aufgabenstellung „Schätze der Region“. Das Nachforschen haben ihn in seiner Einschätzung bekräftigt, dass Fotografie bildet. Schon der Name seines Vaters steht in der Siegerliste des GN-Blendewettbewerbs. Martin Fechtner unterrichtet an einer Schule in Gelsenkirchen und leitet dort auch eine Foto-AG. Fotografie spielt in seinem Leben also eine bedeutende Rolle.

Der Zweitplatzierte Jan Veltmann aus Getelo nimmt schon seit vielen Jahren am GN-Wettbewerb teil. „Ich habe mir vorher überlegt, welche Schätze es geben könnte. Gebäude gibt es da eine ganze Menge. Also wollte ich etwas anderes liefern und bin auf die Kartoffeln gestoßen, die typisch für die Grafschaft ist“, erzählt er von seiner Herangehensweise. Jurymitglied Franz Frieling gefällt in diesem Fall besonders der gelungene Bildaufbau.

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„Goldschatz“ -Für Jan Veltmann sind Kartoffeln ein Schatz der Region. Er wurde Zweiter.

Norbert Bußmann hat das Fotografieren als Hobby wiederentdeckt. Auf einer Fahrradtour zeichnete sich der Sonnenuntergang vor den Pferdekopfpumpen ab. Eine Stunde ließ er sich Zeit, um viele Bilder zu machen. „Da habe ich gemerkt, dass das Motiv exakt zum Thema passte. Jetzt bin ich stolz wie Oskar, diesen Preis gewonnen zu haben“, sagte er bei der Gewinnübergabe. Und so ganz nebenbei freute er sich darüber, dass die drei ersten Preise alle in die Niedergrafschaft gegangen sind.

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Die Jugendgewinner mit Sponsorin Manuela Bertram (hinten, links): Philipp Veltmann, (vorne) Anna Hensen und Loreena Hemme. Foto: Iris Kersten

„Für ein gutes Bild muss man viel Zeit investieren und nicht gleich bei der erstbesten Gelegenheit abdrücken“, bekräftigte ihn Thomas Niemeyer, Jurymitglied und Leiter der Städtischen Galerie.

„Dass junge Menschen sich an einem solchen Wettbewerb beteiligen, finde ich toll. Sie machen auf diese Weise Gedanken über die Fotos“, sagte Gerd van Riesten vom Fotofachhandel Nordos. „So entsteht der Anspruch, etwas Gutes abzuliefern. Ein solcher Wettbewerb fördert die Sichtweise auf die Bilder“, bekräftigte ihn Manuela Bertram von Mundus. Beide Geschäfte hatten durch Preisspenden den Wettbewerb unterstützt.

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Die Gewinner „Schätze der Region“ (von links): Norbert Bußmann, Martin Fechtner, Gerd van Riesten und Jan Veltmann. Foto: Iris Kersten

Anders als bei seinem Vater, war bei Philipp Veltmann, dem Gewinner des Jugendpreises, das Foto schon vor Bekanntwerden des Themas entstanden. „Das war ein Schnappschuss, den ich bei unserem Schulabschluss gemacht habe, als die Mädchen alle hochsprangen“, erinnert er sich an den Moment der Aufnahme. Schon im Vorjahr hat er sich an dem Wettbewerb beteiligt und auf Bundesebene den 42. Platz belegt. Nun hofft er auf mehr.

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Die Jury (von links): Irene Schmidt, Franz Frieling und Thomas Niemeyer. Foto: Iris Kersten

Ebenso symbolträchtig wie das Siegerbild waren auch die Motive der Zweit- und Drittplatzierten Lorena Hemme und Anna Hensen - beide übrigens durch fotografierende Väter inspiriert - wie Irene Schmidt, stellvertretende GN-Chefredakteurin, ausdrücklich herausstellte.

„Ich war mit meiner Freundin spazieren und wir wollten Fotos machen, die unsere Verbundenheit ausdrücken sollten“, sagte Lorena Hemme, die sich erstmals an der Blende beteiligte. Dabei sei die Idee zu ihrem Bild „Freundschaft“ entstanden, fotografiert mit ihrer Spiegelreflexkamera. Vorjahressiegerin Anna Hensen arbeitet auch am liebsten mit ihrer Spiegelreflexkamera und dem Teleobjektiv. Ihr Foto „Abwasch“, das auf Platz drei landete, sei aber eher spontan entstanden. Auch ihre beiden anderen Fotos, die sie einreichte, sind unter den Gewinnerbildern.

Der Zufall schrieb noch eine weitere Geschichte beim Blende-Wettbewerb 2016. Nicht nur, dass mit Jan und Philipp Veltmann zwei Preisträger aus einer Familie stammen, beide gewannen auch noch den identischen Preis, sodass die komplette Familie sich auf den Weg zu einem Besuch des GOP-Theaters machen kann.

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