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Grafschafter Genossen wählen Gerd Will

ter Genossen wählen Gerd Will
Glückwünsche für Gerd Will (2. von rechts) und Blumen für seine Frau Wiebke Buchholz-Will. Neben Kreisvorsitzender Silvia Pünt-Kohoff (rechts) gratulierten auch die Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder sowie alle anderen Delegierten. Foto: Hamel

Jubel und Applaus bei der SPD-Wahlkreiskreiskonferenz in Nordhorn: Mit einem klaren Votum schicken die Grafschafter Sozialdemokraten Gerd Will als Direktkandidat in den Wahlkampf für die Landtagswahl im kommenden Januar.

Nordhorn. 47 Delegierte der SPD hatten am Freitagabend im Hotel Bonke bei der Wahl des Landtagskandidaten ihre Stimme abgegeben: Gerd Will, der als einziger Bewerber antrat, konnte mit 46 Ja-Stimmen und einer Enthaltung ein klares Ergebnis einfahren. Der 64-Jährige ist bereits seit 2001 Mitglied des Niedersächsischen Landtags und war es auch schon von 1996 bis 1998. Nun sollen fünf weitere Jahre in Hannover folgen. Inhaltlich will er sich dabei besonders für eine gute Infrastruktur, attraktive Bildungseinrichtungen, den Breitbandausbau und die medizinische Versorgung in der Grafschaft mit Stärkung der Gesundheitsregion stark machen.

Angesichts der hohen Umfragewerte auf Bundesebene, die die SPD seit der Nominierung von Kanzlerkandidat Martin Schulz bei mehr als 30 Prozent sehen, herrschte auf der Wahlkreiskonferenz eine freudige Grundstimmung. „Wir haben ein aufregendes Jahr vor uns“, meinte Bezirksvorstandsmitglied Andrea Kötter, die die Sitzung leitete und ihrerseits vor einer Woche zur Landtagskandidatin im Wahlkreis Meppen gewählt wurde.

Loblied von Parteifreunden

Kreisvorsitzende Silvia Pünt-Kohoff warb mit flammenden Worten für die Unterstützung des Bewerbers: Will sei ein „geerdeter Sozialdemokrat durch und durch“ und ein „einflussreicher Netzwerker“. „Ich bin entspannt und erleichtert, dass er wieder kandidieren möchte“, sagte sie und resümierte: „Gerd muss einfach in den Landtag.“

Auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder zeigte sich überzeugt, dass mit Will der richtige Mann zur Wahl steht: „Du hast immer beherzt und mit Herz die Dinge angesprochen, die es zu sagen galt“, befand sie und lobte unter anderem, dass in Niedersachsen die Finanzierung einer Drittkraft für Kindergruppen auf den Weg gebracht wurde – als Investition in die frühkindliche Bildung. Gerd Will sei ein kluger Kopf, der unverzichtbar ist: „Stephan Weil weiß, was er an dir hat.“

Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling würdigte den Bewerber als „Vorantreiber“ von Nordumgehung und Bahnanschluss.

Investitionen als Schwerpunkt

Nach der Verkündigung des Abstimmungsergebnisses nahm Gerd Will die Wahl erfreut an und dankte den Genossen für ihre Unterstützung. Zuvor hatte er in seiner Antrittsrede die Errungenschaften der vergangenen Jahre und die zukünftigen Herausforderungen thematisiert. Als Erfolge der rot-grünen Landesregierung nannte er unter anderem die Abschaffung der Studiengebühren, die Reaktivierung von Eisenbahnstrecken sowie Investitionen für Neueinstellungen von Lehrern und Polizisten. Aktuell sollen außerdem 1000 Stellen für Sozialarbeiter an Schulen geschaffen werden. Sein persönlicher Einsatz gelte Grafschafter Projekten wie der Südumgehung in Emlichheim, dem Ausbau des Schienenpersonenverkehrs durch die Niedergrafschaft bis Holland und der Weiterentwicklung der Euregio-Klinik, in deren Aufsichtsrat er mitarbeitet. „Ich verstehe mich auch in Zukunft als Anwalt des ländlichen Raums und der Grafschaft in Hannover“, sagte er.

Für die Standortstärkung wichtig seien insbesondere Investitionen in Zukunftstechnologien, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, um Mobilität für Studierende wie auch alte Menschen zu gewährleisten, sowie eine ordentliche Bezahlung von Beschäftigten. Die soziale Gerechtigkeit ist ihm ein Herzensanliegen und die neue Diskussion darüber gibt ihm Motivation: „Ich bin überzeugt, dass unsere Bilanz sich sehen lassen kann und dass wir mit unserem Schwerpunkt soziale Gerechtigkeit eine sehr gute Voraussetzung haben, die Menschen zu überzeugen, diesmal SPD zu wählen.“

Auch Listenplatz soll sicher sein

Sollte Will bei der Landtagswahl als Direktkandidat unterliegen, hat er noch die Chance, über die Landesliste ins Parlament einzuziehen. Sein Listenplatz steht noch nicht fest. Aus SPD-Kreisen heißt es aber, dass ein guter Platz erwartet wird.

Der Wahlkreis Grafschaft Bentheim mit der Nummer 79, für den Will wieder antritt, umfasst das Gebiet des Landkreises mit Ausnahme der Samtgemeinde Schüttorf. Diese gehört zum Wahlkreis 80 (Lingen), dessen Delegierte am kommenden Donnerstag ihren Kandidaten küren. Bewerber ist Christian Otten aus Salzbergen.

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