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Gute Freunde kann niemand trennen

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Schultüten für die Chefs und Blumen für die Ehefrauen: Markus Hagemeier (links) und Godehard Otterbeck erhielten von den Kollegen der Oberschule Schüttorf Geschenke von den Kollegen. Foto: Schönrock

Seit Schuljahresbeginn leitet Godehard Otterbeck die Schüttorfer Oberschule, jetzt fand der offizielle Festakt statt. Er und sein Stellvertreter Markus Hagemeier waren dort schon in der Vergangenheit tätig.

Schüttorf. Die Kollegen hatten genau das passende Lied ausgesucht: „Gute Freunde kann niemand trennen“, singt die Stimme von „Fußball-Kaiser“ Franz Beckenbauer am Freitag aus den Lautsprechern der Mensa der Oberschule Schüttorf, als der Personalrat zum Grußwort die Bühne betritt. Am Vormittag wurden Schulleiter Godehard Otterbeck und sein Stellvertreter Markus Hagemeier in einem offiziellen Festakt in ihre Ämter eingeführt. Seine Arbeit hatte das Duo bereits zum Schuljahresbeginn im August aufgenommen und die Nachfolge von Gerd Schrader und Horst Heseding angetreten (die GN berichteten).

Die beiden Pädagogen sind das beste Beispiel dafür, dass Beckenbauer trotz eher mäßiger Sangeskünste mit seiner Botschaft richtig liegt: Denn Otterbeck und Hagemeier sind privat gute Freunde, gehen regelmäßig gemeinsam Wandern und waren bereits als Lehrer an der Schüttorfer Oberschule tätig. Nach einer gemeinsamen Zeit an der Oberschule in Salzbergen kehrten beide nun als Oberschuldirektor und Stellvertreter zurück.

Gerd Nögel von der Landesschulbehörde übergab Otterbeck nun offiziell die Ernennungsurkunde. „Ich freue mich über den reibungslosen Übergang“, sagte Nögel in seiner Ansprache. Die persönliche Klarheit in Kombination mit der Fähigkeit zur Kooperation seien die besonderen Stärken Otterbecks, sagte Nögel.

Otterbeck überreichte anschließend die Ernennungsurkunde für Markus Hagemeier und stellte dessen besondere Leistungen in Sachen Weiterbildung heraus, wie etwa die Ausbildung zum Trainer für systematische Unterrichtsqualität. Samtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus freute sich als Vertreter des Schulträgers, dass das Leitungsteam nun offiziell wieder komplett sei. „Ich finde es schön, dass Sie als eingespieltes Team die schon gut aufgestellte Schule gemeinsam leiten“, sagte Windhaus.

„Willkommen zurück“, freute sich auch Christine Sander vom Personalrat. „Ihr seid ein Team, dass sich gut ergänzt. Es muss aber auch Teil des ganzen Teams sein. Allein kann man ein Spiel nicht gewinnen.“ Von den Kollegen gab es für die beiden „neuen“ jeweils eine Schultüte, in die kleine Geschenke eingefüllt wurden. Schulelternratsvorsitzende Lydia Haar lobte den „neuen Kapitän“ an Bord. „Sollte es mal stürmisch werden, steht der 1. Offizier Hagemeier mit Rat und Tat zur Seite.“ Weitere Grußworte überbrachten die Schüler, Pastorin Heidrun Oltmanns für die reformierte Kirchengemeinde, Silke Knieling für die lutherische Kirchengemeinde und Heinrich Brinker, Schulleiter der Grundschule auf dem Süsteresch, als Sprecher der Schüttorfer Schulen. Werner Grade vom FC Schüttof 09 hatte ein ganz besonderes Präsent im Gepäck. Seit Jahren kooperieren Realschule beziehungsweise jetzt Oberschule und Sportverein und teilen sich seit einiger Zeit einen FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr). Grade kündigte an, dass bald wieder ein neuer FSJler eingestellt werde.

Godehard Otterbeck ging in seiner Antrittsrede anschließend auf seinen Lieblingsroman „Die Entdeckung der Langsamkeit“ ein. Darin geht es um den Polarforscher John Franklin, der trotz seiner Langsamkeit und vieler Probleme in der Schule ein großer Entdecker wird. „Wir müssen die Talente erkennen und bestmöglich fördern“, sagte Otterbeck. Lernen müsse individuell ablaufen, und zwar mit Fokus auf die Stärken der Schüler.

Musikalische Akzente setzten die Klasse 10c, das Kollegium sowie Ebru Saban mit zwei eindrucksvollen Stücken am Klavier. Einen sportlichen Auftritt legte zudem die integrative Theatergruppe „Wolkenroller“ mit einer Vorführung hin.

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