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Harter Treppenlauf fordert Feuerwehrteams

eppenlauf fordert Feuerwehrteams
Kurz vor dem Start: Die „Firefighter“ aus der Grafschaft müssen mit Atemschutzgerät die 39 Stockwerke eines Hochhauses in Berlin erklimmen.Foto: privat

Acht Feuerwehrleute aus der Grafschaft haben vor einigen Tagen am siebten „Berlin Firefighter Stairrun“ teilgenommen. Aufgabe war ein Treppenlauf im „Park Inn Hotel“ am Alexanderplatz.

gn Nordhorn. Im „Park Inn Hotel“ in Berlin mussten die Feuerwehrleute in der 20 Kilogramm schweren Einsatzkleidung mit Atemschutzgerät 39 Stockwerke mit 770 Stufen erklimmen.

Die Feuerwehrleute meistern diese Aufgabe zu zweit als Team. Sie sind also während des gesamten Aufstiegs immer in Sichtkontakt und müssen das Ziel gemeinsam erreichen. Die mit 300 bar gefüllten Sechs-Liter-Pressluftflaschen werden auch im „normalen“ Feuerwehreinsatz verwendet. Hier reicht die Luft für etwa 45 Minuten aus. Aufgrund der dauerhaften körperlichen Belastung während des Treppensteigens ist die Flasche im Training bereits nach etwa 15 Minuten komplett leer.

Die etwa 750 teilnehmenden Feuerwehrmänner und -frauen aus zehn Nationen starteten bei dem Wettbewerb jeweils mit einem Abstand von einer halben Minute. Das Team Grafschaft 2, bestehend aus Christian Küpers und Yannic Linnemann von der Feuerwehr Neuenhaus, war bereits zum sechsten Mal dabei. Beide hatten sich als Ziel gesetzt, ihre Zeit aus dem Vorjahr zu verbessern und wieder unter die besten 100 Teams zu kommen.

Küpers und Linnemann gingen als erstes Grafschafter Team in den Wettbewerb. Zuerst wurden die 300 Meter bis in das Treppenhaus im schnellen Laufschritt absolviert. Bereits nach einigen Etagen konnte das erste Team überholt werden, welches 30 Sekunden vor den Neuenhausern gestartet war. In der 20. Etage wurde das Treppenhaus gewechselt, dann ging es auf die letzten 19 Etagen. Zum Ende hin ließen die Kräfte nach, aber Christian Küpers motivierte seinen Teamkollegen noch einmal, und gemeinsamen erreichten sie das Ziel mit einer Zeit von 9 Minuten und 1 Sekunde. Damit verbesserten sich die beiden um mehr als 30 Sekunden und hatten das Ziel, unter die besten 100 Teams zu kommen, mit Platz 62 auch erreicht.

Als zweites Grafschafter Team starteten Daniel Kunert und Mareike Tibbe als Team Grafschaft 3. Da Kunert gesundheitlich angeschlagen war, hatten beide nur ein Ziel: durchhalten und ankommen. Aus diesem Grund schlugen der Emlichheimer und die Schüttorferin ein ruhiges Tempo an. Im 31. Obergeschoss bemerkte Daniel Kunert, dass seine Pressluftflasche bald leer sein würde. Nun musste es schneller gehen. Mit viel Kraft schafften sie auch die letzten Stufen. Sie hatten das Ziel nach knapp 14 Minuten erreicht.

Laufpartner kurzfristig gefunden

Niklas Eberhard und Felix Fröhlich von den Feuerwehren Nordhorn und Neuenhaus waren als Team Grafschaft 4 angemeldet. Eberhard fiel jedoch kurzfristig krankheitsbedingt aus. Deshalb musste noch ein Laufpartner organisiert werden. Moritz Niepel von der Berliner Feuerwehr trat an. Beide kannten sich erst seit einer Stunde, passten jedoch sportlich gut zusammen. Lediglich eine kurze Pause wegen zu hohen Tempos mussten sie einlegen. Mit einer Zeit von 9 Minuten und 12 Sekunden belegten sie den 71. Platz.

Team Grafschaft 1, Dirk Mensmann und Jörg Eberhard, starteten im Startblock „Fire Fly“. Hier liefen die 20 schnellsten Teams aus dem Jahr 2016, die sich auch in diesem Jahr in gleicher Zusammensetzung angemeldet hatten. Ziel des Teams aus Brandlecht und Nordhorn war es, die Zeit vom Vorjahr zu unterbieten. Beide starteten bereits zum sechsten Mal beim Stairrun. In diesem Jahr jedoch erstmalig in der Kategorie „Oldies“, da sie zusammen über 80 Jahre alt sind.

Gleich zu Beginn ihres Laufs gab Dirk Mensmann das Tempo vor – und das war sehr hoch. Bis zur achten Etage konnte Jörg Eberhard mithalten, dann vergrößerte sich der Abstand zusehends. Etwas langsamer ging es weiter. Nach etwa fünfeinhalb Minuten liessen dann bei Dirk Mensmann die Kräfte nach. Noch waren aber zehn Stockwerke zu überwinden. Mit letztem Willen erklommen sie auch diese Etagen und kamen nach 7 Minuten und 30 Sekunden ins Ziel. Sie belegten den 11. Platz in der Gesamtwertung und waren 19 Sekunden schneller als noch 2016. Bei den „Oldies“ erreichten sie Platz vier.

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