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Hessens Ministerpräsident: Erdogan ist nicht willkommen

inisterpräsident: Erdogan ist nicht willkommen
Trotz heftiger Proteste aus der EU zieht Erdogan immer wieder Nazi-Vergleiche. Foto: Kayhan Ozer

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat ein deutliches Zeichen gegen die Ausfälle des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gefordert.

dpa Berlin. „Was muss eigentlich noch passieren, bis wir irgendwann mal sagen, jetzt ist es gut?“, fragte Bouffier heute im Deutschlandfunk. „Der Mann ist nicht willkommen. Wenn er herkommt, wird er bei uns aus meiner Sicht nicht auftreten dürfen, das gefährdet die Sicherheit dieses Landes“, sagte er mit Blick auf einen möglichen Wahlkampfauftritt des türkischen Präsidenten in Deutschland. Erdogan hatte am Sonntag Kanzlerin Angela Merkel erstmals persönlich „Nazi-Methoden“ vorgeworfen.

Die Türkei stimmt im April über eine Verfassungsreform ab, die dem Präsidenten deutlich mehr Macht einräumt. Derzeit wird über ein bundesweites Auftrittsverbot für türkische Politiker in Deutschland diskutiert, die für ein „Ja“ bei dem Referendum werben wollen.

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Die Meinung unserer Leser

13 Leserkommentare

1. | reinette | Sonntag, 19.03.2017 | 22:43 Uhr

Alleine das Auftreten von Erdogan ist schon unwürdig ,dann die Naziparolen von ihm unmöglich ,aber wo bleibt denn unser Aussenminister ,der verbringt lieber seine Zeit mit der Familie. Da ist er auch gut aufgehoben ,aber das ist er nun viel Wind und nichts erreichen. Jetzt kommt ja noch der nächste Senkrechtstarter der Schulz der auch alles umkrempelt,aber wofür das Geld her kommen soll steht in den Sternen.

2. | Der Rentner | Montag, 20.03.2017 | 16:48 Uhr

Man kann über die Attacken des Holzfällerhemd tragenden Hafenmeisters vom Bosporus nur noch schmunzeln, alles sehr, sehr einsilbig. Er braucht eine sinnvolle Aufgabe, wie wäre es mit Renovierungsarbeiten in seinem 1000 Zimmer-Palast. Jeden Tag ein Zimmer dann haben wir über 3 Jahre Ruhe. Oder Kinder zeugen in der EU. Möglich wäre auch eine Nachrichtensperre in sämtlichen Medien aller demokratischen Länder, aus dem Leben aus dem Sinn.

3. | Attacke | Montag, 20.03.2017 | 17:26 Uhr

Im Ankündigen von Konsequenzen sind wir Weltmeister.Leider bleibt es immer dabei.Wo bleiben die seit Monaten überfälligen wirtschaftlichen und politischen Sanktionen gegen die Türkei.Wann wird Ditip endlich verboten, wann erfolgt endlich die Einstellung der Beitrittsverhandlung mit der Türkei, wann gibt es endlich Einreiseverbote für Politiker und Imame aus der Türkei. Man muss es klar benennen, geschieht dies alles jetzt nicht sofort wird unsere Regierung unter Frau Merkel ihrem Auftrag zum Wohl unseres Landes zu handeln nicht mehr gerecht.

4. | Demokrat | Montag, 20.03.2017 | 17:37 Uhr

Auch ich finde die Äußerungen türkischer Politiker , insbesondere Erdogan unerträglich, nicht nur Deutschland und deutscher Politiker wie auch anderer europäischen Ländern gegenüber. Wenn Nazi-Methoden angewandt werden, dann eher in der Türkei. Dort entfernt man sich immer mehr von Demokratie und Menschenrechten. Es macht trotzdem keinen Sinn hier mit gleicher Münze heimzuzahlen. Wir können und wollen nicht Krieg führen, mit diplomatischen Mitteln kann man oftmals mehr erreichen. Ich glaube, Erdogan braucht dieses Scharmützel um seine Mehrheit zu erreichen. Es wird auch eine Zeit nach Erdogan kommen, hoffentlich mit vernünftigen Leuten in Ankara. Also bitte nicht ständig verbale Gegenschläge von unseren Politikern erwarten, bringt zu wenig.

5. | Spiderman | Montag, 20.03.2017 | 17:59 Uhr

Solange Erdogan und sein Gefolge mit seinen Nazi-Vergleichen weiter macht, sollten Urlaubsreisen in die Türkei boykottiert werden. Auch sollten die Beitrittsverhandlungen zur EU sofort ausgesetzt werden. Aber leider ist man da in den Mitgliedsstaaten nicht einer Meinung.


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