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Klicktipp: Das „akustische Erbe“ der Grafschafter

: Das „akustische Erbe“ der Grafschafter
Wie bei der Buchvorstellung „Senioren erinnern sich... Zwischen Burg und Mühle“ liest Bernhard Heppendorf für die Bürgerstiftung Bad Bentheim seine Geschichten vor. Archivfoto: Fühner

Die Bürgerstiftung Bad Bentheim möchte das „akustische Vermächtnis“ der Grafschafter wahren und bittet zum Mikrofon: Sie nimmt Grafschafter Dönkes auf, denen die Zuhörer auf ihrer Homepage lauschen können.

Bad Bentheim. Plattdeutsche Dönkes aus Bad Bentheim und Gildehaus gibt es nun auch zum Abspielen: Die Bürgerstiftung Bad Bentheim hat ein neues Projekt gestartet, in dem Obergrafschafter ihre Geschichten einsprechen. Diesen Hörspielen können jetzt auf der Internetseite der Bürgerstiftung gelauscht werden.

Idee kam bei Buchvorstellung

„Wir waren so angetan, als bei der Buchverstellung von ,Senioren erinnern sich‘ zwei Autoren ihre Geschichten selbst vorgelesen haben. Da dachten wir, diese typische Grafschafter Aussprache müssen wir festhalten“, erklärt Peter Pille von der Bürgerstiftung.

Bernhard Heddendorp aus Gildehaus hat die ersten drei Geschichten für das Internet eingesprochen, und zwar in einem kleinen Deckenstudio: „Wir wollen das ganze kostengünstig gestalten. Daher hat Herr Heppendorp einfach unter einer dicken Wolldecke seine Geschichte vorgelesen, um die Nebengeräusche zu isolieren,“, erzählt Peter Pille.

Einfache Führung auf der Seite

Wichtig ist es der Bürgerstiftung gewesen, dass die Hörer die Audiodateien schnell auf ihrer Seite entdecken können. Mit dem roten Schriftzug: Hier geht es zu den Audiodateien, weist die Stiftung direkt auf ihrer Seite auf den neuen Service hin.

Bisher sind die Geschichten „Das Bremer Sparfest“, „Das Kalb“ und „Der Storch am Hebammenhäuschen“aus dem Buch „Senioren erinnern sich... zwischen Burg und Mühle“ in Absprache mit dem Seniorenbeirat eingesprochen worden. Zwei Erzählungen gibt es auch noch einmal auf Plattdeutsch. Bis zu fünf Minuten dauert eine Geschichte.

Viele Gelegenheiten zum Hören

„Das kann man im Auto oder bei Handarbeiten hören. Es ist bestimmt schön für Sehbehinderte und es sind tolle Erinnerungen“, meint Pille.

„Wir wollen die Audiothek auch noch wachsen lassen“, sagt Stiftungsmitglied Dr. Angelika Rieckeheer. Dazu sucht die Bad Bentheimer Bürgerstiftung noch Freiwillige, die gerne Geschichten einsprechen möchten. „Es muss nicht unbedingt die eigene Geschichte sein, die vorgelesen wird. Wir suchen Vorleser mit der typischen Grafschafter Aussprache und die auch Plattdeutsch beherrschen“, erklärt Rieckeheer. „Unsere Audiothek soll ein akustisches Vermächtnis werden.“

Audio

Plattdeutsch: Bernhard Heddendorp liest „Spoarfest bi Bremer“

Audio

Hochdeutsch: Bernhard Heddendorp liest „Sparfest bei Bremer“

Weitere Audiodateien gibt es im Internet unter www.buergerstiftung-badbentheim.de/audiothek zu hören. Interessierte Vorleser können sich bei den Stiftungsmitgliedern unter kuratorium@buergerstiftung-badbentheim.de melden.

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