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Mit der Schotterpiste soll bald Schluss sein

chotterpiste soll bald Schluss sein
Stolperfalle Schotterweg: Der provisorische Durchgang der Bahnunterführung macht vor allem Reisenden mit Koffern Probleme. Foto: Westdörp

Der provisorische Rad- und Gehweg, der durch die Bahnunterführung in Bad Bentheim führt, ist uneben. Der Schotter entwickelt sich gerade für Reisende mit Rollkoffern und ältere Menschen mit Rollatoren zu Stolperfallen.

Bad Bentheim. Ziemlich ruckelig geht es momentan auf dem provisorischen Geh- und Radweg bei der Bahnunterführung in Bad Bentheim zu. Im Zuge der Bauarbeiten ist dort ein kleiner Bereich abgesperrt, der Fußgängern und Radfahrern den Durchgang zwischen Stadtzentrum und Kurklinik ermöglichen soll. Diese Passage ist jedoch aufgrund des Schotters ziemlich beschwerlich. Gerade für Bahnreisende mit Koffern und für ältere Menschen mit Rollatoren ist der Weg nur schwer passierbar. Die Schottersteine, die den Trog beschweren und ausgleichen sollen (die GN berichteten), sind zu groß und werden zu gefährlichen Stolperfallen: Sie blockieren die Räder von Koffern und Rollatoren.

„Der Weg durch die Baustelle ist für unsere Gäste ein großes Problem. Sie kommen mit ihren Rollkoffern nicht zum Hotel. Eine ältere Dame ist auch schon hingefallen. So geht das nicht“, sagt Michel Danisch, Betriebsleiter des Hotels Bentheimer Hof. Er hat sich Anfang der Woche bei der Landesbehörde für Straßenbau mit Sitz in Lingen beschwert. „Für uns sind die Bauarbeiten sowieso schon schwierig. Der Bentheimer Hof ist kaum zu erreichen. Wir müssen an unsere Gäste denken. Sie müssen doch in die Stadt kommen können, ohne sich die Haxen zu brechen“, sagt Danisch.

Christian Hillgruber von der Landesstraßenbaubehörde zeigt sich gesprächsbereit. Der Fachbereichsleiter für Planung ist zuversichtlich, einen Kompromiss zu finden: „Wir sind daran gehalten, die Baustelle wirtschaftlich zu halten. Deswegen können wir keine verfrühten Zusagen machen. Wir verstehen aber die Probleme für die anliegenden Betriebe. Deswegen prüfen wir zurzeit die Kosten für eine temporäre Lösung.“ Wahrscheinlich sähe die so aus, dass eine „dünne Asphaltschicht in Sparbauweise“ über den provisorischen Geh- und Radweg gezogen wird, um eine glatte Oberfläche zu erhalten.

Weitere denkbare Möglichkeiten wären dünne Holzplatten oder auch eine Fliesdecke. „Aber gerade bei Nässe wären diese Optionen sehr nachteilig. Daher prüfen wir gerade die Kosten für die dünne Asphaltdecke“, sagt Hillgruber auf GN-Nachfrage.

Anfang nächster Woche soll eine Entscheidung gefallen sein. „Ich bin sehr zufrieden, dass die Straßenbaubehörde so gesprächsbereit ist“, meint Michel Danisch. Er wollte keinen „Rosenkrieg mit der Behörde anzetteln.“ Eine Asphaltschicht anstelle des Schotterweges hält auch er für die beste Lösung. „Die Baustelle in der Bahnunterführung wird uns schließlich noch ein paar Monate begleiten, dafür muss man den Durchgang für alle die zum Bad oder zu unserem Haus wollen, sicherstellen“, sagt Michel Danisch.

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