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Neuenhaus und Veldhausen wachsen weiter

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Die Siedlung „Brömmels Kamp“ in Neuenhaus soll in Richtung Innenstadt wachsen. Auf dem Acker sollen knapp 50 Bauplätze entstehen. Foto: Christian Schock

In Neuenhaus soll das Baugebiet „Brömmels Kamp“ am Ortsausgang Richtung Nordhorn um 48 Grundstücke wachsen. In Veldhausen ist in der Siedlung „Teland“ an der Lingener Straße Platz für weitere 22 Bauplätze.

Neuenhaus. In Neuenhaus und Veldhausen gibt es kaum noch freie Bauplätze. Das Interesse an Grundstücken in Neubausiedlungen sei aber nach wie vor groß, heißt es aus dem Rathaus. Aus diesem Grund will die Stadt zwei Siedlungen erweitern. Die Planungen stünden noch am Anfang, berichtet Stadtdirektor Günter Oldekamp.

In Neuenhaus soll die Siedlung „Brömmels Kamp“ am Ortsausgang Richtung Nordhorn fast verdoppelt werden. Zu den bereits vor einigen Jahren ausgewiesenen 49 Grundstücken sollen noch einmal 48 Flächen dazukommen, die auf einem Acker Platz finden, der sich an die Siedlung anschließt und von Südring, Thesingfelder Straße sowie „K+K“-Markt begrenzt wird. Dort sollen nach Angaben der Stadt 44 Einfamilienhäuser und vier Mehrfamilienhäuser gebaut werden. „Bei planmäßigem Verlauf rechnen wir mit der Erschließungsreife im ersten Halbjahr 2018“, sagt Günter Oldekamp.

Die Zufahrt zu dem neuen Gebiet soll sowohl durch die alte Siedlung als auch durch eine neue Anbindung möglich sein. Von der Nordhorner Straße soll die Zufahrt zum „K+K“-Markt verlängert werden und als Haupterschließungsstraße dienen. Das dafür nötige Grundstück gehört der Stadt noch nicht. Der Grunderwerb stehe aber vor dem Abschluss, erklärt Günter Oldekamp. Die Flächen für die rund 5,5 Hektar große Siedlungserweiterung sind bereits im Besitz der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft (GEG) Neuenhaus. Das neue Baugebiet soll zudem über einen Geh- und Radweg an die Thesingfelder Straße angebunden werden, nicht aber durch eine Straße für Autos.

In Veldhausen stehen an der Straße Teland am Ortsausgang Richtung Wietmarschen rund 2,3 Hektar Fläche zur Verfügung, die ebenfalls bereits der GEG gehören und für eine Wohnbebauung genutzt werden könnten. Dort wäre Platz für etwa 22 Bauplätze, berichtet der stellvertretende Stadtdirektor Michael Kramer. Die Anbindung könne über die Straße Teland und den Lupinenweg sehr einfach erfolgen. Aber auch hier stehe die Planung noch am Anfang.

Die schon vor vielen Jahren angedachte östliche Umgehungsstraße von Veldhausen wäre durch die Erweiterung der Siedlung „Teland“ nicht berührt. Eine mögliche Trasse würde östlich davon verlaufen. Dieses Projekt sei allerdings wohl „nicht bald realisierbar“, räumte Michael Kramer ein.

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Die Meinung unserer Leser

4 Leserkommentare

1. | Bob der Baumeister | Donnerstag, 16.02.2017 | 14:26 Uhr

Ist den Verantwortlichen in der Samtgemeinde das jüngst vorliegende Wohnraumversorgungskonzept des Landkreises nicht bekannt? Darin ist aufgeführt, dass die Gemeinde Einwohner verliert. Laut Gutachten hatte die Samtgemeinde 2015 14060 Einwohner. Diese gehen bis 2030 entsprechend der Trentwende auf 13139 zurück. Das hat zur Folge, dass der Wonungsbedarf von 2015 bis 2030 einen Überhang von 345 Wohnungen zu verzeichnen hat. Zentrale Aussage ist, die Zahl der Senioren wächst um 26%. Diese benötigen kleine, barrierefreie und bezahlbare Wohnungen. Dafür würden sie ihre Einfamilienhäuser sicherlich veräußern. Durch ein noch größeres Angebot an Einfamilienhäusern verlieren die Bestandsimmobilien an Wert und der Leerstand steigt an. Die Samtgemeinde braucht laut Gutachten keine Entwicklung auf der grünen Wiese.

2. | Selbstbestimmung | Donnerstag, 16.02.2017 | 19:46 Uhr

Die Samtgemeinde Neuenhaus hat das nicht zu entscheiden, das liegt in der Zuständigkeit der Stadt Neuenhaus und des Ortsteils Veldhausen. Die Samtgemeinde kann darauf einwirken es nicht zu tun, aber zuständig bleibt die Gemeinde vor Ort. Diese Selbstbestimmung hat man nicht aufgegeben!

3. | Binich | Donnerstag, 16.02.2017 | 20:27 Uhr

HRB 131232:GEG Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft Neuenhaus mbH, Neuenhaus, Veldhauser Straße 26, 49828 Neuenhaus.Nicht mehr Geschäftsführer: Arends, Johann, Neuenhaus, *04.11.1947. Bestellt als Geschäftsführer: Oldekamp, Günter, Neuenhaus, *03.11.1961, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

4. | ABC DEF | Donnerstag, 16.02.2017 | 23:07 Uhr

Ein Hallo in die Runde, die Konsequenz aus dem Wohnraumversorgungskonzept kann aber auch nicht sein, dass Städte und Gemeinden einer großen Nachfrage an Baugrundstücken nicht nachkommen und in ihrer Entwicklung gebremst werden. Dieses würde in der Folge bedeuten, die meisten Städte und Gemeinden der Grafschaft Bentheim (und natürlich auch die anderer Landkreise) dürften keine Baugrundstücke mehr anbieten und nur ganz wenige hätten dieses "Privileg" ... wäre dann eine sich selbsterfüllende Prophezeiung ;-)! Ich denke, die Kombination aus dieser Nachfrage, dem demografischen Wandel sowie die Interpretationen des Wohnraumnutzungskonzeptes ist relevant und hier gibt es aus meiner Sicht gute Realisierungen sowie Planungen für die Zukunft in Neuenhaus.


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