Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
rating rating rating rating rating

Neuseeland: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

d: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
252 Stufen führen zum Leuchtturm am Cape Palliser.
Bild 1/2
  • 252 Stufen führen zum Leuchtturm am Cape Palliser.
  • Besuch bei der Orks an einem der Drehorte von „Der Herr der Ringe“ – Weta Cave.

Auf der Kiwiplantage verdienen Annika und Sebastian aus Emlichheim das Geld, das sie für ihre Trips an die schönsten Plätze Neuseelands brauchen. In GN-Szene berichten sie darüber.

Nach unseren freien Tagen, die wir für einen tollen Roadtrip genutzt haben, stand wieder ein bisschen Arbeit auf dem Programm. Wir waren wieder auf der Kiwiplantage in Opotiki. Allerdings war unser jetziger Job viel einfacher und nicht so anstrengend wie das „Kiwi Picking“. Die ersten Wochen bestand unsere Arbeit aus „tipping“: Wir mussten die Blüten am Ende des Stängels zerdrücken, damit sie nicht weiter wachsen und die Kiwis alle Platz hatten zum Wachsen. Dies war meine Lieblingsarbeit. Wir trugen nur eine leichte Flasche um den Hals, in der sich eine Art Desinfektionsspray befand. Denn beim Zerdrücken durften keine Bakterien eindringen- dies war das Wichtigste!

Dann folgte eine andere Arbeit – „thinning“ genannt. Hier mussten wir aussortieren: An einem langen Stiel durften bis zu fünf Früchte dran bleiben und an einem kurzen nur eine bis drei. Das ging mehr in die Arme und den Nacken, da man den ganzen Tag nach oben schauen musste. Zudem wurden wir auch stark kontrolliert und wenn die Arbeit nicht gut genug war, mussten wir wieder von vorne anfangen. Dies kam aber nur sehr selten vor, da wir alle sehr langsam und ordentlich arbeiteten. Als letzte Arbeit wartete das „prunning“ auf uns. Wir schnitten Äste ab, die zu lang oder kaputt waren.

Sparen für die freie Zeit

Die Zeit verging sehr schnell, aber wir waren auch froh nach, zweieinhalb Monaten wieder weiter zu reisen. Das verdiente Geld sollte eine Weile reichen. Deswegen haben wir während der Arbeitszeit sehr sparsam gelebt. Wir haben möglichst günstig eingekauft und konnten in unserem Hostel morgens die Küchen putzen – somit haben wir das Geld für die Unterkunft gespart. Das machte sehr viel aus.

d: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
Die Robben in der Kolonie waren gar nicht scheu. Foto: privat

Nun konnten wir wieder die vielen schönen Seiten Neuseeland in vollen Zügen genießen. Wir reisten weiter zum Cape Palliser. Auf dem Weg zum Leuchtturm machten wir an der Seerobbenkolonie Halt. Die Tiere waren gar nicht scheu und so konnten wir richtig schöne Fotos machen. Am Leuchtturm warteten 252 Stufen auf uns – oben wurden wir mit einer sehr schönen Aussicht belohnt. Schließlich fuhren wir weiter Richtung Wellington zu der Vorstadt Petone, wo es einen kleinen deutschen Bäcker gab. Hier kauften wir uns Laugenbretzeln und -stangen und ein gefülltes Croissant – das war echt lecker nach so einer langen Zeit.

Den Rest des Tages verbrachten wir in Wellington. Wir fuhren mit dem Cable Car hoch zum Kepler Berg und genossen die Aussicht über die Stadt. Zurück liefen wir durch den botanischen Garten. Für unsere Übernachtungen hatten wir uns den günstigsten Campingplatz in ganz Wellington und drum herum gesucht. Wir bezahlten 6 Dollar, also umgerechnet rund 4 Euro beträgt – ein super Preis.

d: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
Erst Arbeiten, dann genießen: So verbringen Annika und Sebastian ihre Zeit in Neuseeland.

Am nächsten Tag fuhren wir zu den Weta Caves, wo unter anderem „Der Herr der Ringe“, „Avatar, „Der Hobbit“ und viele andere Filme produziert wurden. Man konnte hier eine Tour buchen, die uns aber viel zu teuer war und sich anscheinend auch nicht lohnen soll. Wir schauten uns nur den Laden an und den 30-minütigen kostenlosen Film, über die Entstehung der Filme, der wirklich sehr interessant war.

Nachdem wir ein paar Tage dazu nutzten, unsere Sachen in Ordnung zu bringen, fuhren wir endlich zur Südinsel. Wegen Sturm und Regens hatte unsere Fähre Verspätung, aber gegen 10 Uhr ging es dann endlich aufs Schiff. Am Hafen waren wir schon um 5.30 Uhr gewesen. Das Schiff hatte einen großen Aufenthaltsraum, ein Kino, Schlafkabinen, ein Café und ein Restaurant. Als es aufgehört hatte zu regnen, gingen wir hoch an Deck und genossen die Aussicht. Wir fuhren zwischen den Marlbourogh Sounds durch und erreichten dann mit 2 Stunden Verspätung unser Ziel, Picton auf der Südinsel.

Annika und Sebastian bei

Diesen Artikel

bewerten

rating rating rating rating rating

weitersagen

  • Twitter
  • Facebook
Artikel versenden

sichern

Drucken

empfehlen

Die Meinung unserer Leser

0 Leserkommentare


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Mehr aus diesem Ressort

Klicktipp: Bardeler Schüler bloggen

: Bardeler Schüler bloggen

Seit einigen Monaten präsentieren Schüler des Missionsgymnasiums St. Antonius in Bardel Texte und Videos rund um den Schulalltag auf ihrem Blog „BardlrBlox“ und auf Youtube. mehr...

Jugendliche erleben Alltag im Kloster

he erleben Alltag im Kloster

Eine Woche lang im Kloster leben – das haben kürzlich 20 junge Grafschafter im Alter zwischen 13 und 20 Jahren ausprobiert. Zum neunten Mal führte Pastorin Christa Olearius das Projekt durch. mehr...

Das Jugendportal
der Grafschafter Nachrichten

Meistgelesen
Gelesen
Eure Kommentare
Kommentiert
Heute meistgelesen auf GN-Online
Heute gelesen
Kontakt zur Jugendredaktion


GN-Szene.de ist das Portal von Jugendlichen aus der Grafschaft für Jugendliche aus der Grafschaft. Hast du Ideen oder Anregungen, möchtest du vielleicht selbst für GN-Szene.de schreiben, fotografieren oder filmen? Dann melde dich gerne unter szene@gn-online.de.