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Nordhorner Schüler teilt sein Leben im Internet

r Schüler teilt sein Leben im Internet
Marlon Kolberg filmt sich für einen Vlog-Beitrag. Foto: privat

Marlon Kolberg aus Nordhorn stellt sein Leben seit Kurzem öffentlich ins Netz. In dem Video-Tagebuch, kurz Vlog, möchte er andere an seinem Leben teilhaben lassen und für sich persönliche Erinnerungen schaffen.

Nordhorn. Marlon Kolbergs großes Vorbild ist der Vlogger Roman Atwood. Der 33-jährige US-Amerikaner hat viele Millionen Abonnenten auf Youtube. „Er inspiriert mich, ebenfalls Vlogs zu machen“, sagt Marlon im Gespräch mit GN-Szene.

Seit Ende Dezember hat der 15-jährige Nordhorner fünf Einträge bei Youtube eingestellt. Es sollen noch viele, viele folgen, aber vielleicht nicht immer täglich: „Wenn die Schule wieder angefangen hat, werde ich vermutlich nicht immer meinen Tagesablauf präsentieren, sondern bestimmte Projekte filmen wie Reisen oder Challenges“, meint der Zehntklässler, der im Sommer auf die Kaufmännischen Berufsbildenden Schulen (KBS) wechselt. Marlon ist es wichtig, dass er nicht aggressiv rüberkommt, sondern er will eher eine Art Vorbild für die Zuschauer sein. „Ich möchte aber auch niemandem etwas vorschreiben, jeder muss selbst wissen, was er tut.“

Bislang ist Marlon unter anderem beim Einkaufen, Kochen oder beim Sport zu sehen. Er stellt aber auch seine Heimatstadt Nordhorn vor und berichtet von seinen guten Vorsätzen für 2017. Dazu zählen gesunde Ernährung und auch eben mehr Sport treiben. Der Nordhorner filmt sich mit einer Systemkamera, die Clips schneidet er später an seinem Laptop. Je nach Aufwand nimmt das mehrere Stunden in Anspruch.

Seine Eltern und Freunde unterstützen den Schüler bei seinen Video-Tagebucheinträgen. „Meine Eltern haben mich nur gebeten, mich nicht zum Affen zu machen“, berichtet der 15-Jährige lachend GN-Szene. Sein älterer Bruder möchte bald in den Clips mitwirken – seine Eltern möchte Marlon aber erst mal raushalten.

Die Rückmeldungen auf seine Vlogs seien bislang alle positiv. Trotzdem will Marlon seine Beiträge mit der Zeit verbessern. Sie könnten zum Beispiel kompakter oder die Schnitte noch besser werden, zählt Marlon auf. Sein Ziel ist es außerdem, irgendwann mal 100.000 Abonnenten auf Youtube zu bekommen. Bislang hat er knapp 80. „100.000 ist eine utopische Zahl, aber es wäre echt stark, wenn ich das erreiche“, sagt er. Auch wenn bislang die Rückmeldungen allesamt positiv ausgefallen sind, muss Marlon damit rechnen, dass Zuschauer ein falsches Bild von ihm bekommen oder seine Beiträge nicht gut finden. „Negative Kommentare muss ich hinnehmen und aushalten. Ich denke, mit der Zeit werde ich ein dickes Fell und mehr Selbstvertrauen bekommen“, meint Marlon. Nun hofft er aber erst einmal auf viele weitere Abonnenten und Aufrufe seiner Vlogs.

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