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11.01.2017ratingratingratingratingrating

Nordhorner wünschen sich Auslauffläche für Hunde

r wünschen sich Auslauffläche für Hunde

Hunde wollen toben, gerne mit Artgenossen wie diese Kameraden auf einer Hundewiese in Hamburg. In Nordhorn gibt es keine offiziell ausgewiesenen Hundespielflächen. Foto: dpa

Braucht Nordhorn eine offizielle Auslauffläche für Hunde? Ja, finden zwei Hundehalter aus der Kreisstadt und wünschen sich schon lange, dass die Idee umgesetzt wird.

Nordhorn. Schon seit geraumer Zeit geistert die Idee eines Hundespielplatzes durch die Nordhorner Politik. Bislang ist daraus allerdings nichts geworden. Unter einem Hundespielplatz müssen sich Hundelaien keine Fläche mit Rutsche und Wippe vorstellen, sondern eine eingezäunte Wiese, die eventuell noch eine Sitzbank für Frauchen und Herrchen bietet. So stellen es sich zumindest die stellvertretende Bürgermeisterin Silvia Fries und Lokalpolitiker Kai Schmidt vor. Die beiden sind zwar in der Nordhorner Politik aktiv, doch in diesem Fall wünschen sie sich ausdrücklich als Hundehalter solch eine Fläche in der Kreisstadt. Sie hoffen auch stellvertretend für alle Hundehalter mit gleichem Wunsch darauf, dass das Thema endlich an Fahrt aufnimmt und (politisch) aufgegriffen wird. Bei 4000 gemeldeten Hunden in Nordhorn sei dies durchaus angebracht.

„Eine öffentliche Auslauffläche ist vor allem für Hunde praktisch, die ohne Leine gerne mal ausbüxen“, meint Kai Schmidt. Vor allem sei es aber in der Brut- und Setzzeit nützlich. Denn von Anfang April bis Mitte Juli dürfen Hunde zum Schutz von wild lebenden Tiere nur angeleint in der freien Natur spazieren gehen.

In Nordhorn gibt es keine offiziell ausgewiesenen Hundespielflächen, teilte Henrik Eickelkamp, Pressesprecher der Stadt, auf GN-Anfrage mit. Es gebe allerdings mehrere Hundevereine, die für ihre Mitglieder Flächen zur Verfügung stellen: „Die Vereine haben aus unserer Sicht ein sehr vorbildliches Angebot. Wir gehen davon aus, dass der Bedarf an Hundespielflächen durch diese gedeckt wird, haben das Thema aber weiterhin im Blick.“ Silvia Fries und Kai Schmidt sehen den Bedarf aber eben nicht gedeckt: „Bei den Vereinen dürfen Hunde von Nichtmitgliedern natürlich nicht toben.“ Viele Städte und Gemeinden hätten offizielle Auslaufflächen. „Warum nicht auch Nordhorn?“, fragen Fries und Schmidt. Bislang müssen sie nach NRW und Holland ausweichen.

Artikel-URL: http://gn-online.de/nachrichten/nordhorner-wuenschen-sich-auslaufflaeche-fuer-hunde-179484.html