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Roter Teppich für den Einzelhandel

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Die Mischung aus Filialen großer Ketten und kleinen spezialisierten Einzelhändlern macht den Reiz der Enscheder Innenstadt aus. Foto: Laura Fühner

Einzelhandelsunternehmen stehen in Enschede Schlange. Sie suchen Immobilien, um sich in der Innenstadt ansiedeln zu können. Die Stadt profitiert von der in den Niederlanden anziehenden Wirtschaftskonjunktur.

Enschede. Unternehmen aus dem In- und Ausland haben Enschede als attraktiven Standort entdeckt, heißt es in der Enscheder Tageszeitung „De Twentsche Couran/Tubantia“. Neue Geschäfte wie Zara Home, State of Art, Hudson‘s Bay, Søstrene Grene, Superdry, Claudia Sträter, Expresso und G-Star Row sind schon in Enschede vertreten oder haben Geschäftseröffnungen in Aussicht gestellt. Die ehemalige Hofpassage wird derzeit umgebaut. Dort sollen sich weitere namhafte internationale Einzelhandelsgeschäfte niederlassen. Der Eigentümer hat mehrere Interessenten in der Hinterhand, die die vier Geschäftslokale mieten wollen. Derzeit sind die Innenwände in dem Gebäude noch nicht gezogen, um auf individuelle Wünsche der künftigen Mieter so weit wie möglich eingehen zu können.

Warum ist Enschede so attraktiv? Unternehmer Frans Laarman lobt die Stadtverwaltung, die für gutes Klima sorge und Ansiedlungswilligen einen roten Teppich ausrolle. „Die Stadt hat die Weichen richtiggestellt und begleitet Unternehmer unter der Prämisse, dass alles geht. Und wenn etwas nicht geht, sorgen sie dafür, dass es doch möglich wird.“

Trend: Kombination mit Gaststätten

Schon lange akquirieren Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung aktiv Unternehmer im In- und Ausland. Mit Erfolg. Darüber hinaus eröffnet die Stadt durch ihre nicht allzu strengen Genehmigungsverfahren Gestaltungsspielräume für Konzepte, die das Einkaufen stärker zum Erlebnis werden lassen. Das zieht Besucher an - und damit auch potenzielle Käufer.

Ein Trend im Einzelhandelssektor ist das sogenannte Blurring: die Kombination von Einzelhandel, Gaststätten und/oder Dienstleistungen in einem Raum. Einer der möglichen Mieter für die Hofpassage hat mit diesem Konzept schon große Erfahrung. Wobei es auch Unmut gibt: Die etablierten Gaststätten fürchten die Konkurrenz.

Ein riesiger Pluspunkt für den Standort Enschede ist das deutsche Hinterland. An vielen Samstagen übersteigt die Zahl der kaufwilligen deutschen Besucher in Enschede laut „Tubantia“ sogar die Einwohnerzahl der Stadt.

Die Mischung macht’s

Und auch die Mischung von Filialen großer Ketten und kleiner spezialisierter Einzelhändler steigert die Attraktivität. Die Zahl der Spezialgeschäfte steigt: „In der letzten Woche haben wir fast an jedem Tag ein neues Unternehmen begrüßen können.“

Trotz der positiven Entwicklung gibt es auch Sorgenkinder in der Innenstadt, so das Blatt. Zehn Prozent der vorhandenen Ladenflächen stehen leer, vor allem in Heurne. Auch das ehemalige Einkaufszentrum Zuidmolen (jetzt Koningsplein) verzeichnet noch Leerstand. Doch auch dort zeichnet sich eine Verbesserung ab.

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