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Samtgemeinde Uelsen investiert in Feuerwehren

nde Uelsen investiert in Feuerwehren
Das Schwerpunktthema Feuerschutz ist im Büro des hauptamtlichen Bürgermeisters Herbert Koers (rechts) nicht nur in Akten zu entdecken. Der bekennende Bulli-Fan schaut auch gern auf Modelle und Fotos roter Transporter von Volkswagen. Die teuren Fahrzeuge, um die es bei der Feuerwehr heutzutage geht, sind allerdings größer und komplexer. Beim Jahresauftaktgespräch dabei war auch der Erste Samtgemeinderat Ludwig Epmann.. Foto: Münchow

Die Stärkung des Feuerschutzes gehört in diesem Jahr zu den großen Projekten in Uelsen. In Wilsum soll ein neues Gerätehaus entstehen, für den Bereich Uelsen und Itterbeck wird nach einem optimalen Standort gesucht.

Uelsen. Als großes Projekt aus dem Feuerwehrbedarfsplan steht als erstes der Neubau eines Gerätehauses in Wilsum auf der Tagesordnung. Der hauptamtliche Bürgermeister der Samtgemeinde Uelsen, Herbert Koers, und der Erste Samtgemeinderat Ludwig Epmann, zeigten sich im Jahresauftaktgespräch mit den GN zuversichtlich, dass der Baubeginn noch dieses Jahr ist. Für das Projekt sind 1,1 Millionen Euro veranschlagt. Am Donnerstag befasst sich der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde ab 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Wilsum mit dem Thema.

Für den Feuerschutz im Bereich Uelsen und Itterbeck muss auch eine Lösung gefunden werden. Das Gerätehaus in Uelsen entspricht nicht mehr modernen Anforderungen und bietet mitten im Ortskern keine Möglichkeiten für eine Erweiterung. Für den Bereich Itterbeck gibt es nach dem Abzug der früheren Depotfeuerwehr noch keine optimale Lösung. Es soll geprüft werden, ob für beide Orte ein gemeinsamer Feuerwehrstandort am westlichen Ortsrand von Uelsen eine gute Lösung wäre. Zunächst hat jedoch das Gerätehaus in Wilsum Priorität.

Die Ärzteversorgung liegt Bürgermeister Herbert Koers besonders am Herzen. Bis Ende Februar soll Dr. Andreas Rühle von der Ärztegenossenschaft Niedersachsen-Bremen ein Konzept vorlegen, in dem auch die Chancen und Möglichkeiten eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) bewertet werden. So ein Zentrum könnte von Ärzten gemeinsam gegründet werden, es gibt jedoch auch die Variante, dass die Kommune in so ein Zentrum investiert und die Ärzte dort als Angestellte arbeiten. Herbert Koers erwartet noch in diesem Jahr Ergebnisse der vielen Gespräche und Verhandlungen, die er derzeit führt.

Ein Jugend- und Kulturzentrum für Uelsen wird schon seit längerer Zeit diskutiert. Zu der ursprünglichen Absicht, neue Räume für die Jugendarbeit zu suchen oder zu bauen, ist inzwischen die Suche nach einem optimalen Standort für die Musikschule gekommen: daher auch der Name Jugend- und Kulturzentrum. Der Zusammenschluss dieser beiden Felder der Kulturpolitik ist nach Darstellung von Koers und Epmann in der Politik auf positive Resonanz gestoßen. „Wir müssen das jetzt konzeptionell voranbringen“, sagt Bürgermeister Koers. Zu einer möglichen Zeitschiene will er sich noch nicht äußern, stellt aber klar, dass die Themen Feuerwehr, Ärzteversorgung und Ausbau der Beitband-Versorgung Priorität haben. Schließlich sei die Jugendarbeit in den Räumen der Reformierten derzeit gut untergebracht.

Breitbandversorgung: Hier ist die Samtgemeinde Uelsen Mitglied in der neuen Gesellschaft für den Bereich der Niedergrafschaft. Mit 9500 Euro ist die Gründung unterstützt worden. Weitere 230.000 Euro sollen in diesem Jahr als Kapitaleinlage zur Verfügung gestellt werden.

Die Wirtschaftsförderung will sich weiterhin darum bemühen, ansiedlungswillige Betriebe für die Gewerbegebiete in Uelsen, Itterbeck, Wilsum und Wielen anzuwerben. Als „kleines Alleinstellungsmerkmal“ gibt es in Uelsen jetzt die Möglichkeit, im Gebiet „Alte Ziegelei“ ruhiges Gewerbe und Wohnen unter einem Dach zu ermöglichen.

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Die Meinung unserer Leser

7 Leserkommentare

1. | Wie lange noch? | Mittwoch, 18.01.2017 | 08:05 Uhr

Die Ärztevesorgung war schon 2010 Thema im Jahresauftaktgespräch von Herrn Koers. Was ist passiert? Nichts! 7 Jahre lang hat er es nicht geschafft, nun aber soll ein medizinisches Versorgungszentrum kommen. Braucht Uelsen das? Nein, erst mal eine vernünftige Versorgung mit Hausärzten, dann kann man weiter überlegen! 2 Ärzte haben in 2016 die Praxis geschlossen wegen Rente, dies kam ja auch ohne Vorwarnung! Woher sollte man sowas auch wissen, wurde ja nur schon jähre vorher erzählt. Nun steht es wieder auf der Agenda und er plant und plant und plant. Kann doch nicht sein! Dann die Suche nach einem Jugend- und Kulturhaus. War auch schon Thema der letzten Legislaturperiode. Warum kriegt Uelsen das nicht hin? Weil es wohl nicht Priorität 1 der Parteien ist. Man schafft es nicht eine Lösung für das marode Jugendhaus an der Geteloer Str. zu planen und zu realisieren. Stümperhaft!

2. | Eins A | Mittwoch, 18.01.2017 | 10:02 Uhr

@ GN: Man liest in letzter Zeit immer mehr Nicknamen, die sich scheinbar zum Thema beziehen. Kann es sein, daß viele Schreiber sich einen zweit- und dritt-Namen zugelegt haben, um ihre Identität noch weiter zu verschleiern? Sicher kann es in einem Haushalt mit mehreren GN-Leser/innen vorkommen, daß mehrere Meinungen da sind und auch publiziert werden. Alles ok. Aber dann sollte man sich doch einen Nick zulegen und nicht bei jedem Thema einen dazu passenden Namen zulegen, das ist schon sehr verwirrend!

3. | Karla Kolumna | Mittwoch, 18.01.2017 | 10:39 Uhr

Eins A Den Verdacht habe ich auch. Gestern ist wieder ein sehr zweifelhafter Name aufgetaucht der einem anderen ähnelt!

4. | Egon Prondzinski | Mittwoch, 18.01.2017 | 13:50 Uhr

KK und Konsorten meine allen Ernstes das ihnen dieses Forum alleine gehört.Ich jedenfalls finde es erfrischend wenn neue Schreiber hier auftauchen und ihre Meinung (wenn auch anonym)kundtun.Das KK nur provozierend hier auftaucht und nebenbei zu erforschen versucht wer ihre Kritiker sind geht schon stark in Richtung Denunziantentum.

5. | Karla Kolumna | Mittwoch, 18.01.2017 | 14:16 Uhr

Egon.. wem der Schuh passt!? Ich trete nicht provozierend auf, fordere niemanden auf die Klappe zu halten und forschen braucht man nicht wer mit mehreren Nicks hier unterwegs ist. Diejenigen entlarven sich selbst! Ich finds armselig!


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