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SV Bad Bentheim krempelt Sportgelände um

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An der Sportanlage das SV Bad Bentheim an der Gutenbergstraße soll sich nach dem Willen des Vereins in den kommenden Jahren einiges ändern.Foto: Kersten

Der SV Bad Bentheim hat einiges vor – und will dafür auch richtig Geld in die Hand nehmen. Unter anderem sollen eine Tribüne und eine kleine Halle gebaut werden.

Bad Bentheim. 800.000 Euro – das ist der Betrag den der SV Bad Bentheim für die umfangreichen Maßnahmen, die der Verein auf seinem Gelände plant, selbst aufbringen will. Insgesamt sollen in den kommenden rund drei Jahren circa zwei Millionen Euro investiert werden – wenn es nach den Plänen des SV geht. Denn der Verein hat einiges vor: Der Hauptplatz der Fußballspieler soll näher an die Kabinen verlegt werden; es soll eine Tribüne für Zuschauer gebaut werden; eine kleine Halle mit vier Bewegungsräumen zum Beispiel für Gymnastikangebote direkt am Vereinsheim ist in Planung; die Bouleanlage müsste dafür weichen und soll an anderer Stelle neu gebaut werden.

Gerd Heilen, eines von drei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands des Vereins, stellte die Pläne am Montagabend im Sportausschuss vor. Von der Stadt erhofft sich der SV einen Beitrag von 500.000 Euro. „Wir haben in den vergangenen Jahren schon 500.000 Euro in unser Gelände investiert und uns dabei auch bewusst gegen einen Kunstrasenplatz entschieden“, erläuterte Heilen in der Sitzung. Unter anderem seien ein Kleinfeldplatz gebaut, Flutlichtanlagen installiert und eine Bodensanierung durchgeführt worden – alles in Vorbereitung auf die Verlegung des Hauptplatzes.

Auf der heutigen Laufbahn soll eine Zuschauertribüne entstehen. „Das hätte viele Vorteile, auch bei den Kosten. Außerdem wird sie kaum genutzt“, sagte Heilen. Bürgermeister Dr. Volker Pannen meinte dazu: „Damit wäre auch klar, dass es in der Stadt nur noch eine Leichtathletikanlage geben würde, die in Gildehaus.“

Den größten Anteil an den Gesamtkosten hat laut Planung der Bau der Halle mit den Bewegungsräumen – eines „Gymnastikzentrums“, wie es dem SV vorschwebt. „Das würde 1,4 oder 1,5 Millionen Euro kosten“, sagte Heilen. Am Neubau sollen außerdem 35 neue Parkplätze eingerichtet werden. Bis zum Jahr 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Auch die Einrichtung eines Multifunktionsfelds, das für alle zugänglich sein soll, ist angedacht.

Die Mitglieder im Ausschuss zeigten sich am Montag beeindruckt von den Plänen des Vereins, aber auch verhalten, was die Kosten betrifft. „Es ist nachvollziehbar, dass die Vereine umdenken. Die demografische Entwicklung geht auch an ihnen nicht spurlos vorbei“, sagte Sozialdemokrat Friedbert Porepp. Focko Wintels (CDU) erklärte: „Bei der angespannten Haushaltslage der Stadt müssen wir darüber nachdenken.“ Einstimmig waren die Politiker dafür, dass für den SV Bad Bentheim eine Sportstättenentwicklungsplanung in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund durchgeführt wird. Ergebnisse hierzu soll es im November geben.

Damit folgten sie dem Vorschlag der Stadtverwaltung. „Das ist kein Misstrauen gegenüber dem Verein“, betonte Volker Pannen. „Wir wollen nur von unabhängiger Seite eine Einschätzung und sicher sein, dass nichts übersehen wird.“ Heilen zeigte sich einverstanden: „Dann würden unsere Pläne bestätigt oder wir würden eines Besseren belehrt.“

Einen Kommentar zum Thema von Carolin Ernst lesen Sie in den Grafschafter Nachrichten – auch hier im E-Paper.

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