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Textilgeschichte in Broschüre „Fairkleidet“

chichte in Broschüre „Fairkleidet“
Lena Schoemaker stellt die neue Broschüre vor. Foto: privat

Die kostenlose Broschüre „Fairkleidet“ geht den Spuren unserer Kleidung nach. Erhältlich ist das 24-seitige Heft ab sofort im Weltladen Nordhorn, in der Buchhandlung Viola Taube sowie im Stadtmuseum im Nino-Hochbau.

gn Nordhorn. Seit über 40 Jahren engagiert sich der Arbeitskreis Eine Welt Nordhorn in Kooperation mit dem Weltladen für eine fair gestaltete Weltwirtschaft und informiert die Bürger über Themen wie Fairer Handel, Welternährung, Textilproduktion sowie Kinder- und Menschenrechte. Jetzt hat der Nordhorner Verein eine kostenlose Broschüre erstellt, die sich auf Spurensuche unserer Kleidung macht.

Die Broschüre „Fairkleidet – Textilgeschichten aus Nordhorn und der Welt“ bildet den Abschluss des Projektes „Fairkickt meets Fairkleidet“. Nach Ausstellungen wie „TrikotTausch“ und „Ich mache deine Kleidung – Die starken Frauen aus Südostasien“ von 2016 sowie einem von vielen Schulklassen angenommenen Bildungsangebot zur Fußball- und Bekleidungsproduktion soll die Broschüre die Leser nun mit auf eine Zeit- und Weltreise auf den Spuren unserer Kleidung nehmen, wünscht sich Bildungsreferentin Lena Schoemaker. Im Fokus der Publikation stehen neben dem Baumwollanbau in Mali und Usbekistan etwa auch die Probleme von Kinder- und Zwangsarbeit in südindischen Spinnereien und Nähereien. „Wer die Broschüre liest, wird sehr bald feststellen, dass die historischen Arbeitsbedingungen in der ehemaligen Nordhorner Textilindustrie menschenwürdiger waren, als sie heute in Ländern wie Bangladesch oder Indien sind“, sagt Schoemaker. Ehemalige Nino-Mitarbeiter berichten in einem Interview über die damaligen Arbeitsbedingungen in Spinnereien und Webereien. Hauke Schmidt, Geschäftsführer des Nordhorner Bekleidungsunternehmens Erfo, bezieht Stellung zum deutschen Textilbündnis.

Es gibt auch Handlungsvorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen Textilproduktion.

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