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Toter in der Vechte: Doch kein Unfall?

der Vechte: Doch kein Unfall?
In der Vechte am Nordhorner Marktplatz wurde am Samstagabend die Leiche eines 43-Jährigen gefunden. Foto: Christian Schock

Anfangs liefen die Ermittlungen im Fall des in der Vechte gefundenen Toten in alle Richtungen. Anscheinend gibt es nun aber ernst zu nehmende Hinweise, die auf ein Verbrechen deuten.

Nordhorn. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt im Fall des 43-Jährigen, den Angler am Samstagabend tot in der Vechte in der Nordhorner Innenstadt gefunden haben. Staatsanwalt Christian Bagung bestätigte auf GN-Nachfrage, dass ein Verfahren wegen des Verdachts des Totschlags läuft. Derzeit ist unklar, wie der Mann in den Fluss kam. Von Anfang an wurde in alle Richtungen ermittelt.

Nun scheint es aber möglich, dass es doch kein Unfall war. In einer ersten Aussage der Polizei am vergangenen Wochenende hieß es noch, dass kein Hinweis auf ein Fremdverschulden vorliege. Nach der Obduktion des Toten könne diese Ermittlungsrichtung aber nicht weiter ausgeschlossen werden, so der Staatsanwalt. Vielmehr sei der Verdacht des Totschlags nicht aus der Welt. Die Untersuchung hatte am Mittwoch ergeben, dass der Mann ertrunken ist.

Viele Fragen bleiben offen

Bei dem Toten handelt es sich um einen 43-jährigen Somalier, der seit mehreren Jahren bereits in Nordhorn lebte – zuletzt in Stadtflur – und mehrfach im Zusammenhang mit Alkohol aufgefallen sein soll. Eine Vermisstenanzeige hat nach Polizeiangaben nicht vorgelegen.

In dem Fall sind viele Fragen unklar. Sowohl Polizei als auch Staatsanwaltschaft halten sich bedeckt. Auf die Fragen, seit wann der Somalier bereits tot sei und ob die Polizei gezielt nach einem oder mehreren Tatverdächtigen suche, wollte Staatsanwalt Christian Bagung aus ermittlungstaktischen Gründen keine Antworten geben. Andernfalls bestehe die Gefahr, die laufenden Ermittlungen zu gefährden.

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