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TuS Gildehaus setzt auf neue Sporthalle

haus setzt auf neue Sporthalle
Die Halle in Gildehaus kann nur noch bis 2016 oder 2017 genutzt werden – sagten Experten schon im Jahr 2011. Foto: Schröer

Durch mögliche Fördermittel des Bundes rückte ein Hallenneubau in Gildehaus in den Fokus. Die Idee dürfe nicht beerdigt werden, falls die Förderung nicht fließt, betonen die Verantwortlichen des TuS Gildehaus.

Gildehaus. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres rückte eine neue Sporthalle in Gildehaus in den Fokus der Öffentlichkeit. Mögliche Fördermittel des Bundes sorgten dafür, dass das Thema auf der politischen Tagesordnung des Bad Bentheimer Rates weit oben stand. Die Verantwortlichen des TuS Gildehaus haben eine neue Sporthalle schon länger im Visier.

In einem Gespräch mit den GN bekräftigten der Vereinsvorsitzende Bernd Schulte-Westenberg und seine Vorstandskollegen Günter Niemeyer und Günter Schievink in dieser Woche noch einmal, wie wichtig eine neue Sportstätte für ihren Verein ist. Anfang Januar hatte sich der TuS-Leichtathletiktrainer Hartmut Abel in den GN für eine Sanierung der jetzigen Halle in Gildehaus ausgesprochen. Sie sei für die Zwecke der Leichtathleten noch „hervorragend zu nutzen“ – eine Ansicht, die der Vorstand des Vereins so nicht teilt.

Experten: Alte Halle ab 2016/17 kaum noch tragbar

„Spätestens im Winter 2010/11 wurde uns vor Augen geführt, in welchem Zustand die Armin-Franzke-Halle sich befindet“, sagt Schulte-Westenberg angesichts der Tatsache, dass die Sporthalle wegen Mängeln an der Dachkonstruktion über mehrere Wochen nicht zur Verfügung stand und akut saniert werden musste. Experten gaben der Halle, die in den Jahren 1972/73 in den Mühlenberg hinein gebaut worden war, nur noch eine geringe Nutzungsdauer. „Es hieß damals, dass die Turnhalle ohne größere bauliche Maßnahmen nur noch bis 2016 oder 2017 nutzbar und auch aus energetischen Gesichtspunkten nicht mehr tragbar sei“, erinnert sich der Vereinsvorsitzende.

Seitdem hat sich der Vorstand des TuS intensiv mit der Turnhallenproblematik in der Stadt Bad Bentheim beschäftigt. „Es steht die Frage im Raum, wie wir bei der derzeitigen Hallensituation unsere vorhandenen Sportgruppen unterbringen können“, sagen die TuS-Verantwortlichen, die sich zu dem Thema auch immer wieder mit der Stadt und der Gildehauser Schulleitung ausgetauscht haben. Auch im Hinblick darauf, dass mit der Turnhalle Marktstraße in Bad Bentheim eine Sporthalle im Stadtgebiet weggefallen ist. Auf die Turnhallen des Landkreises am Burggymnasium haben die Sportvereine nach Aussagen der TuS-Verantwortlichen zudem nur sehr begrenzt Zugriff.

In den Jahren 2012 und 2013 hat der Verein mit umfangreichen Schreiben an den Rat der Stadt Bad Bentheim bereits den Bau einer neuen Sporthalle im Ortsteil beantragt – und fand Gehör. Für das jetzt angebrochene Haushaltsjahr wurden schon Ende 2012 Planungskosten von 50.000 Euro für eine neue Sporthalle beschlossen. Im vergangenen Jahr gewann die Diskussion durch die Chance auf eine große Fördersumme durch den Bund weiter an Dynamik. Am 8. Dezember stimmte der Rat einstimmig dafür, eine Summe von 500.000 Euro für einen Neubau bereitzustellen – wenn der Förderantrag über 4,5 Millionen Euro erfolgreich ist. Die Entscheidung des Bundes darüber steht noch aus, soll aber in den kommenden Wochen getroffen werden.

„Die Idee darf nicht beerdigt werden“

Für den TuS-Vorstand ist es aber wichtig, dass eine neue Sporthalle unabhängig davon auf der politischen Agenda bleibt. „Die Idee darf nicht beerdigt werden, falls die Fördermittel nicht fließen“, betont Günter Schievink, der damit die gleiche Meinung vertritt wie Bürgermeister Volker Pannen. Eine Sanierung der Armin-Franzke-Halle ist für die Verantwortlichen derweil keine Option. Das hat mehrere Gründe. So lässt die aktuelle Halle aufgrund ihrer Ausmaße in zahlreichen Sportarten keine offiziellen Wettkämpfe zu. Für den Handball ist das Feld schlicht zu klein, für Punktspiele im Badminton reicht die Deckenhöhe nicht aus. Außerdem sind Turniere wegen fehlender Zuschauertribünen nur sehr eingeschränkt möglich. Auch die Duschen, Toiletten und Kabinen entsprächen aus Sicht des Vereins nicht den heutigen Sanitärstandards.

Das führt dazu, dass das Sportangebot im Ortsteil eingeschränkt ist. „Für unseren Verein bedeutet das eine Zersplitterung“, so Schulte-Westenberg, der sich wünscht, dass eine neue Sporthalle zur Heimat des TuS und darüber hinaus zu einem wichtigen Mittelpunkt des Ortes wird. Die Voraussetzungen dafür sind bei dem Gildehauser Verein gegeben. Das Sportangebot umfasst bereits mehr als 20 Sparten und entwickelt sich ständig weiter. „Wir sind an der Kapazitätsgrenze angelangt. Einen Mehrwert haben wir nur durch eine größere und modernere Halle“, lautet die Überzeugung des TuS-Vorstands.

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Die Meinung unserer Leser

7 Leserkommentare

1. | Klassiker | Freitag, 15.01.2016 | 16:14 Uhr

Na unter Pannen scheint alles möglich. Er sorgt noch dafür dass Gildehaus Bad Bentheim übernimmt. Irgendwann schwört er auch den Landkreis Grafschaft Gildehaus herbei...

2. | Heinz Ross | Freitag, 15.01.2016 | 17:58 Uhr

Eine inhaltliche Auseinandersetzung ist sinnvoll. Den Post von Klassiker verstehe ich nicht.

3. | Gildehauser | Freitag, 15.01.2016 | 19:57 Uhr

Ist ja klar, das Herr Ross sich aus der Ferne auch wieder meldet. Schade das Sie nicht vor Ort sind und die momentane Situation mitbekommen.

4. | Heinz Ross | Freitag, 15.01.2016 | 20:22 Uhr

@ Gildehauser: Ich freue mich, dass Sie offensichtlich bedauern, dass ich nicht mehr in Gildehaus wohne. Aber auch in der Ferne kann man einigermassen informiert sein. Welche momentane Situation meinen Sie ?

5. | Heinz Ross | Freitag, 15.01.2016 | 20:38 Uhr

@Gildehauser: Ich bin erstaunt und erfreut, dass Sie offensichtlich bedauern, dass ich nicht mehr in Gildehaus wohne. Im Uebrigen kann man auch in der Ferne gut informiert sein.Ich weiss allerdings nicht welche momentane Situation Sie meinen.


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