Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
 rating rating rating rating rating

Uelsen, Neuenhaus und Lattrop rücken zusammen

euenhaus und Lattrop rücken zusammen
Bis ins 16. Jahrhundert reicht die Geschichte des malerischen Huis te Breckelenkamp zurück, das nur wenige Hundert Meter von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt bei Lage steht. Das Gemäuer und sein Park sind in Privatbesitz. Foto: Andre Berends
Bild 1/2
  • Bis ins 16. Jahrhundert reicht die Geschichte des malerischen Huis te Breckelenkamp zurück, das nur wenige Hundert Meter von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt bei Lage steht. Das Gemäuer und sein Park sind in Privatbesitz. Foto: Andre Berends
  • Die Grenzregion nach vorne bringen wollen Matthijs Wanrooij (rechts), Besitzer des Huis te Breckelenkamp, und seine Mitstreiter. Unter ihnen sind Jan Hermann Schlagelambers (Dritter von links, Dorf-, Burg- und Mühlenfreunde Lage), Herbert Lüken (Vierter von links, Samtgemeinde Neuenhaus) und Jan Momann (Dritter von rechts, VVV Uelsen). Foto: Andre Berends

Uelsen, Neuenhaus, Lage, Halle, Hesingen, Lattrop und Breklenkamp wollen künftig näher zusammenrücken und mit einer Reihe von Veranstaltungen der Grenzregion mehr Aufmerksamkeit schenken. Pate stehen zwei berühmte Söhne.

Breklenkamp. Die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden ist vor allem eine Linie auf der Karte, findet Matthijs Wanrooij. Er lebt im Huis te Breklenkamp, einem alten Herrenhaus, das in der niederländischen Ortschaft Breklenkamp bei Lattrop steht, nur wenige Meter vom deutschen Nachbardorf Lage entfernt. „Unsere Region ist als Einheit zu sehen“, betont er.

Matthijs Wanrooij interessiert sich für die Geschichte dieser Region und ihrer Menschen. 2015 war er maßgeblich daran beteiligt, die Erinnerung an einen berühmten Sohn von Lattrop wachzuhalten: den Maler Johan Barthold Jongkind, der 1819 geboren wurde und der als einer der Wegbereiter des Impressionismus gilt. Matthijs Wanrooij hat mit einigen Mitstreitern eine Stiftung gegründet, deren umfassendes Ziel ist es, die historischen, kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten der Region zu fördern.

Zwei Jubiläen als Basis

Vor einiger Zeit nahm der Niederländer Kontakt zu den Samtgemeinden Uelsen und Neuenhaus auf und stieß mit seiner Idee einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf offene Ohren. Mit seinen Bemühungen möchte er ein neues Interesse an der Region wecken und damit nicht nur Touristen, sondern auch die Menschen, die hier leben, erreichen.

Der 2019 anstehende 200. Geburtstag von Jongkind ist für Matthijs Wanrooij ein guter Anlass für Veranstaltungen. Und auch auf deutscher Seite gibt es etwas zu feiern: 2018 jährt sich zum 400. Mal der Geburtstag von Johan Nieuhof aus Uelsen, der als Weltreisender bekannt wurde und einst den Kaiser von China besuchte. Beide Jubiläen könnten die Basis für die geplante Kooperation bilden, meint Matthijs Wanrooij. Es soll sich dabei aber nicht nur um Jongkind und Nieuhof drehen. Wichtigstes Kriterium ist der grenzüberschreitende Aspekt. Alle Fäden laufen in einem Lenkungsausschuss zusammen, dem niederländische und deutsche Vertreter angehören.

Schon viele Ideen

Mit dabei sind Herbert Lüken aus dem Rathaus Neuenhaus, Jan Momann vom VVV Uelsen sowie Jan Hermann Schlagelambers (Dorf-, Burg- und Mühlenfreunde Lage). Sie können sich eine ganze Reihe von Aktionen vorstellen: gemeinsame Grenzgänge, Fahrradtouren, Kutschfahrten, eine Wanderausstellung (vielleicht zu Jongkind und Nieuhof), ein Volks- oder Sportfest oder auch einen gemeinsamen Markt. „Wir sammeln jetzt erst einmal Ideen“, berichtet Herbert Lüken. Am Dienstag, 13. Juni, soll es in Deutschland ein Treffen von Projektträgern geben, am Tag darauf in Lattrop.

Einen GN-Kommentar zu diesem Thema lesen Sie am Mittwoch in den Grafschafter Nachrichten – hier auch als E-Paper.

Video

19.04.2017 Deutsche und niederländische Gemeinden starten grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Brecklenkamp: Zwischen Uelsen, Neuenhaus und dem niederländischen Lattrop verläuft eine Grenze, die es lauter einer holländischen Stiftung nur auf dem Papier gibt. Mit grenzüberschreitenden Projekten will die Region geschlossen in der Öffentlicheit auftreten.

Karte

Diesen Artikel

bewerten

rating rating rating rating rating

weitersagen

  • Twitter
  • Facebook
Artikel versenden

sichern

Drucken

empfehlen

Die Meinung unserer Leser

0 Leserkommentare


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Mehr aus diesem Ressort

Vechtezomp nimmt wieder Fahrt auf

p nimmt wieder Fahrt auf

Die Vechtezomp startet ab Mai in ihre dritte Saison. Das Holzboot nach historischem Vorbild und seine schwimmende Behausung haben den Winter im Hafen von Coevorden verbracht und sind nun nach Laar geschleppt worden. mehr...

Bei Anruf GN: Verlag befragt 1000 Grafschafter

 GN: Verlag befragt 1000 Grafschafter

Die Grafschafter Nachrichten wollen ihre Leser noch besser kennenlernen. Daher beginnt in diesen Tagen eine groß angelegte Marktanalyse. Die Interviewer stellen 1000 Grafschaftern Fragen zur Mediennutzung. mehr...

BUND will „Ruhe im Vechtetal“

 „Ruhe im Vechtetal“

Die Grafschafter Umweltschützer achten auf den Bestand von Schutzgebieten für Pflanzen und Tiere. Gleichzeitig sollen die Gestaltung von Biotopen und die Naturschutzarbeit mit Kindern vorangetrieben werden. mehr...

Neueste Top-Themen
Neueste
Heute meistgelesen
Heute gelesen
Soziale Netzwerke
  • GN-Online bei Facebook
  • GN-Online bei Twitter
  • GN-online bei google plus
E-Paper
  • GN-App im Apple-Store
  • GN-E-Paper als html5-Version
  • GN-App im Google-Play-Store
Jugendmagazin
Neueste