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VVV weist Verdi-Kritik an Sonntagsöffnung zurück

 Verdi-Kritik an Sonntagsöffnung zurück
Die Geschäfte in Nordhorn dürfen nur an vier Sonntagen im Jahr öffnen. Foto: Iris Kersten

Der VVV bleibt dabei, er habe mit dem „Neujahrsgruß“ eine „anlassgebende, den Sonntag prägende Veranstaltung“ konzipiert, die alle gesetzlichen Voraussetzungen für eine Sonntagsöffnung erfüllt.

Nordhorn. Auch Tage nach dem geplatzten Nordhorner Verkaufssonntag geht der Streit um die Veranstaltung weiter. Der VVV hat inzwischen vorgerechnet, er habe in die Planung des „Neujahrsgrußes“ rund 7000 Euro investiert. 22 verschiedene Programmpunkte von der Schornsteinfeger-Zauber-Schau über ein historisches Karussell und Musik in den Schaufenstern bis zur Feuer-Show und dem Drachenfliegen und dem Abschlusskonzert mit „Mind the Gap“ habe er gebucht, um Besucher am ersten Sonntag des neuen Jahres in Nordhorn willkommen zu heißen.

Die Kritik der Gewerkschaft Verdi, es sei in Wirklichkeit um einen verkaufsoffenen Sonntag gegangen, um den man einen Anlass „drumherum konstruiert“ habe, weist der VVV zurück. „Unsere Veranstaltungen haben gute Konzepte und sind immer stark besucht, da müssen wir nichts drumherum konstruieren, meint Bönemann.

VVV wünscht sich Gesetzesänderung

Der VVV erinnert erneut daran, dass Nordhorn die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage von sieben auf vier reduziert habe. „Der Arbeitnehmerschutz hat auch für uns eine hohe Priorität, daher haben wir zusammen in Gesprächen mit der Stadtverwaltung die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage in Nordhorn fast halbiert um innerhalb des gesetzlichen Rahmens zu bleiben“, so Böhnemann und VVV-Vorsitzender Jochen Anderweit.

Das Urteil des Verwaltungsgerichts mache das Ladenöffnungsgesetz zu einem „Freifahrtschein“: „Die Gegner der Sonntagsöffnungen können nach Belieben entscheiden, gegen welche Städte sie vorgehen möchten.“ Der VVV wünsche sich „eine rasche Korrektur des fehlerhaften Gesetzes durch den Gesetzgeber“.

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Die Meinung unserer Leser

3 Leserkommentare

1. | Alice im Wunderland | Mittwoch, 11.01.2017 | 08:03 Uhr

Offen ! Ist es manchmal nicht sinnvoll, wieder auf den Boden zu kommen. Muss immer alles offen sein.Nach soviel Konsum in der Weihnachtszeit . Erdet Euch mal wieder. Was für eine Aufregung. Gibt es nicht wichtiger Dinge ?

2. | Kommunikation? | Mittwoch, 11.01.2017 | 09:32 Uhr

Frage mich, ob der neue Vorsitzende der richtige Mann am Platz ist. Wenn ich sowas organisiere, dann frag ich doch vorher die, die mir in die Suppe spucken könnten. Es fehlte an Kommunikation mit VERDI. Die fühlen sich übergangen und nutzen da Recht. Punkt aus. Mit dem Kopf durch die Wand geht nicht, das muss Herr B. wohl noch lernen. Nun die beleidigte Leberwurst zu spielen geht gar nicht.

3. | Rene | Mittwoch, 11.01.2017 | 12:25 Uhr

Man kann die Veranstaltungen doch auch bei geschlossenen Geschäften stattfinden lassen. Wenn man doch schon so viel Geld investiert hat. Ansonsten hätte Verdi ja recht - Oder ?


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